Wer möchte nicht fit, gesund und selbst bestimmt bis ins hohe Alter sein und auch bleiben? Seine Zeit mit schönen Dingen füllen, anstatt von einem Arzt zum anderen zu rennen, um dann doch nicht weiterzukommen und wieder auf den nächsten Termin zu warten. Jedesmal schwingt die Hoffnung mit, endlich die Lösung für seine gesundheitlichen Probleme zu finden.

Ich weiß wovon ich rede, ich habe diesen Marathon selbst hinter mir und das oft mit unbefriedigenden Ergebnissen ohne wirkliche Lösung. Deshalb habe ich beschlossen mich auf den Weg zu machen und zu lernen was ich selbst tun kann, um möglichst fit, gesund und selbst bestimmt zu bleiben. Das war einer von vielen Gründen warum ich begonnen habe Gesundheitspsychologie und Prävention zu studieren. Die Freude am Thema lässt mich diese Zeilen schreiben und ein paar Anregungen für ein selbst bestimmtes und gesundes Leben mit dir teilen. 

 

Was kannst du also tun damit du deine Zeit für etwas anderes nutzen kannst, als die Ursachen für deine Krankheiten zu finden. Die beste Möglichkeit ist und bleibt immer noch die Prävention, also die Vorbeugung. Hier ist der Aufwand relativ gering und mit gesunden Gewohnheiten brauchst du gar nicht mehr großartig darüber nachzudenken und die Prävention wird so zum Selbstläufer.

Bist du erst einmal erkrankt ist es schon etwas aufwendiger wieder zu genesen, aber die Unterstützung durch deine eigenen gesunden Gewohnheiten beschleunigt die Genesung, bzw. die Vorbeugung einer Verschlechterung der Symptomatik. Also egal in welchem Stadium du dich befindest, es ist immer der richtige Zeitpunkt mit der Einführung gesunder Gewohnheiten zu beginnen.

 

Gesunde Gewohnheit

 

Bewegung

Regelmäßige körperliche Bewegung. Schon 30 Minuten Bewegung täglich reichen aus, um dich gesund und fit zu halten. Spazieren gehen, walken, Fahrrad fahren, schwimmen oder was dir sonst so Spaß macht. Treppe statt Aufzug, zu Fuß statt mit dem Auto, das sind gute Möglichkeiten, um deinen Bewegungsapparat fit zu halten, wenn du das dann auch noch etwas Kraft- und Dehntraining ergänzt, bist du auf der sicheren Seite was deine körperliche Fitness und Beweglichkeit angeht. Gleichzeitig sorgst du für ein abwechslungsreiches Programm, welches dir zusätzlich eine Sturzprophylaxe bietet, was im höheren Alter ein nicht ganz unerheblicher Punkt ist.

 

Ernährung

Die meisten von uns essen mindestens drei Mal am Tag. Was isst du, wie nimmst du dein Essen zu dir und wie fühlst du dich danach? Die Antworten auf diese drei Fragen können dir schnell eine Zusammenfassung deiner täglichen Essgewohnheiten in Verbindung mit der Verträglichkeit der Speisen und dem dazugehörigen Energielevel geben. Den Spruch “du bist was du isst” gibt es nicht umsonst. Er bringt es auf den Punkt. Nach einer leichten Mahlzeit wirst du vermutlich ein anderes Energielevel verspüren als nach einer Tüte Chips oder einer Tafel Schokolade, zu mindestens auf längere Sicht gesehen, denn Chips und Schokolade enthalten keine wichtigen Nähstoffe, die deinen Körper optimal versorgen könnten. Wenn du lernst die Sprache deines Körpers (wieder) zu verstehen, hast du den besten Ernährungsberater der Welt an deiner Seite. Dein Körper zeigt dir ganz genau was er braucht und was er nicht braucht.

Am Anfang einer Ernährungsumstellung können die Signale des Körpers noch widersprüchlich sein, weil er sich erst einmal umstellen muss. Z.B. bei einem Zuckerentzug kann es sein, dass du dich am Anfang schlapp fühlst und vielleicht sogar Schmerzen verspürst. Es handelt sich hierbei eben um einen Entzug, der mit verschiedenen Symptomen um die Ecke kommen kann, aber nach ein paar Tagen ist auch das vorbei und du wirst dich wie ein neuer Mensch fühlen und das mit einem ungeahnten Energielevel.

 

Schlaf

Ausreichend und genug schlafen lautet die Devise. Was heißt das für dich? Dein optimales Schlafpensum findest du am Besten im Urlaub heraus. Dazu benötigst du zwei Wochen am Stück, möglichst ohne früh morgendliche Termine. In den zwei Wochen stellst du keinen Wecker und versuchst immer zu gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Du stehst auf, wenn du dich ausgeschlafen fühlst. In der ersten Wochen holt sich der Körper erst einmal alles wieder was ihm vorher an Schlaf verwehrt geblieben ist. In der zweiten Woche pendelt er sich langsam auf sein normales Schlafpensum ein. Wenn du die zwei Wochen also zur gleichen Zeit ins Bett gehst und dann morgens wach wirst und fit bist, dann weißt du wieviel Stunden Schlaf du benötigst.

Dieser Beitrag stellt “nur” einen kleinen Auszug gesunder Gewohnheiten dar, mit dem du bereits viel erreichen kannst und das schon in kurzer Zeit.

 

Möchtest du noch mehr über gesunde Gewohnheiten erfahren und darüber was dir helfen kann ein gesundes und selbst bestimmtes Leben zu führen, dann kannst du mich für dein individuelles Gesundheitscoaching buchen. Ich bin zertifizierter Gesundheitscoach und zertifizierte Waldachtsamkeitstrainerin und biete mit Happy Time – Life-Coaching ( Schwerpunkten Gesundheit und Beruf) an.

 

Du erreichst mich für weitere Informationen oder zur Terminabsprache unter folgender Telefonnummer: 0176- 60506783 oder unter der E-Mail Adresse: info@harz-happiness.de . 

Helfen macht glücklich! – Mein Plädoyer fürs Ehrenamt

Nun bin ich also auch hier – in diesem Blog! Als Jasmin mir vor geraumer Zeit ihre Idee unterbreitete, verschiedene Persönlichkeiten in ihrem Newsletter vorzustellen und mich fragte, ob ich nicht Lust darauf hätte, sagte ich spontan ja. Um im Anschluss daran ins Grübeln zu geraten, denn schließlich gehört etwas dazu, was jeder kennt, aber die wenigsten mögen: sich anderen vorzustellen!

 

Vielseitigkeit und Fotografie 

Nun denn: mein Name ist Daniela, ich bin seit knapp vier Jahren glücklich mit meinem wunderbaren Mann verheiratet, und wir leben gemeinsam mit unseren Fellnasen im schönen Goslar. Ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammend, bin ich inzwischen hier in meiner Wahlheimat angekommen, fühle mich im Harz sehr wohl und zuhause.

Man kann mich mit Fug und Recht als vielseitig interessierten Menschen beschreiben, stets neue Ideen im Kopf und ständig daran interessiert, meine kreative Ader auszuleben. So bin ich zum Beispiel neben meinem eher trockenen Job in der Verwaltung eines Lebensmittelgroßhandels nebenberuflich als Fotografin unterwegs und porträtiere mit viel Herz und Leidenschaft Paare und Familien. Schaut gerne mal auf meiner Homepage www.daniela-schmidt-fotografie.de vorbei, ich freue mich über jeden Besucher.

 

Ehrenamt Tierschutzverein

Ein anderer, sehr wichtiger Teil meines Lebens und ein echtes Herzensprojekt ist mein Ehrenamt, darüber möchte ich Euch heute ein bisschen was erzählen. Wie ich dazu gekommen bin, was mich dabei bewegt und auch, was es mir gibt.

Mein Mann und ich sind seit inzwischen zehn Jahren ehrenamtlich im Tierschutzverein Salzgitter aktiv, sechs Jahre davon aktiv im Vorstand. Anfangen muss ich dabei aber viel früher, denn groß geworden bin ich auf dem Dorf, mit vielen Tieren und ganz viel Wald und Wiesen um mich herum. Von Anfang an wurde mir die Liebe zur Natur und ihren Lebewesen in die Wiege gelegt. So war es nur natürlich, dass mir der Kontakt zu Tieren fehlte, nachdem ich der Liebe wegen nach Salzgitter gezogen war. Mein Mann und ich meldeten uns daher als ehrenamtliche Gassi Geher im Tierheim an, unser erster Kontakt zum Ehrenamt. Bei jeder Gelegenheit gingen wir ab da mit einem der tierischen Heimbewohner spazieren. War gerade mal keine passende Fell Nase verfügbar, spielten wir mit den Katzen gespielt oder schmusten mit ihnen.

Immer wieder begegneten uns dabei traurige Schicksale und sehr schnell entstand der Wunsch, mehr zu tun und zu helfen und zu unterstützen. Tiere gehören zu den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft, sie können sich oft nicht selbst helfen, werden misshandelt, ausgesetzt, einem grausamen Schicksal überlassen. Solange es Menschen gibt, die wehrlosen Wesen so etwas antun, muss es Menschen geben, die sich um diese Tiere kümmern.

So wurden wir beide Mitglied, dem Verein somit schon einmal zwei der so wichtigen Mitgliedsbeiträge sicher. Als sich bei einer der nächsten Mitgliederversammlungen nicht genügend Kandidaten für den Vorstand fanden und der Verein somit vor einer möglichen Auflösung stand, meldeten wir uns. Seit nun mehr sechs Jahren gehören wir dem Vorstand an, mein Mann als 2. Vorsitzender, ich als Sachbeistand und Verantwortliche für die Tiertafel Salzgitter.

 

Helfen macht glücklich 

Doch was bedeutet eigentlich Ehrenamt? Warum macht es glücklich? Und warum sollte ich mich dafür entscheiden?

Ehrenamtliches Engagement gibt mir die Möglichkeit, Dinge, die mir missfallen, ins positive zu verändern und etwas Sinnvolles zu tun. Im alltäglichen Leben hat das Ehrenamt eine große Bedeutung für das Zusammenleben, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stärkung demokratischer Werte. Doch es hilft nicht nur denen, denen es zugutekommt, sondern auch denen, die sich engagieren.

Wer sich engagiert, erfährt oft viel Zustimmung und Dankbarkeit. Nichts ist erfüllender, als mit den eigenen Fähigkeiten und Talenten das Leben anderer besser zu machen. Wer viel gibt, bekommt auch viel zurück, das kann ein Lächeln, eine Geste, oder auch ein Wort sein. Wir haben als Teil des Tierschutzvereines eine Tiertafel ins Leben gerufen, um Tierbesitzern, die in finanzielle Schieflage geraten sind, mit Futter für ihre Haustiere zu unterstützen. Die Dankbarkeit, die man dabei immer wieder erfährt, ist mit Geld nicht aufzuwiegen und gibt einem das Gefühl, in dieser Welt wirklich etwas bewegen zu können.

Helfen macht glücklich! Wenn wir wissen, dass wir gebraucht werden und anderen etwas Gutes tun können, gibt uns das ein gutes Gefühl. Sich aktiv für eine gute Sache einzusetzen, macht uns glücklich und zufrieden. Man kann die Welt vielleicht nicht retten, aber man kann sie im Rahmen der eigenen Möglichkeiten jeden Tag ein bisschen besser machen.

 

Gemeinschaft 

Helfen macht Spaß!  Im Verein eine tolle Gemeinschaft gefunden zu haben, neue Menschen kennenzulernen, wie in unserem Fall sogar Freundschaften fürs Leben zu schließen, und gemeinsam an einer Sache oder auf ein Ziel hinauszuarbeiten, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und macht viel Spaß. Diese Gemeinschaft kann einem auch viel Halt geben. Ganz nebenbei verbessert unser Engagement unsere sozialen Kompetenzen.

Helfen macht stolz! Soziales Engagement stärkt ganz nebenbei unser Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Zu wissen, dass man gesetzte Ziele erreicht, etwas sinnvolles und wichtiges getan und seine Zeit nicht verschwendet hat, gibt einem ein tolles Gefühl und macht einen stolz.

Ich würde mich freuen, wenn ich vielleicht den einen oder anderen Leser hier davon begeistern konnte, sich regelmäßig oder auch nur ab und zu einer ehrenamtlichen Aufgabe zu widmen. Es gibt so unendlich viel, was man tun kann. Sei es im Einsatz beim THW oder der Feuerwehr, als Übungsleiter im Sportverein, als Telefonseelsorge oder im Umweltschutz, bei der Integration geflüchteter, bei der Altenpflege oder Kinderbetreuung. Zahlreiche Organisationen oder Vereine könnten ohne ehrenamtliche Helfer nicht bestehen. Und sei es als Hilfe beim Kuchen backen fürs jährliche Sommerfest, beim Reinigen der Mannschaftstrikots oder Verkauf von kalten Getränken bei Veranstaltungen. Auch die kleinen Dinge haben eine große Bedeutung.

Helfen macht glücklich – probiere es aus!

Tipps für mehr Gelassenheit

Wer wünscht sie sich nicht, die Gelassenheit? Die Fähigkeit im größten Trubel ruhig und ausgeglichen zu bleiben. So als könnte nichts und niemand einen aus der Ruhe bringen.

Wie schaffen wir es in stressigen Zeiten gelassen zu bleiben und das Gedankenkarussell anzuhalten? Es gibt Zeiten da folgt ein Ereignis das Nächste, Situationen und Bedingungen ändern sich, Menschen kommen und gehen. Das Leben fühlt sich manchmal an wie eine Achterbahnfahrt. Zeiten der geraden Strecke wechseln sich mit einer Berg- und Talfahrt ab. Wie kann es uns da gelingen gelassen zu bleiben?

 

Innere Einstellung

Manchmal hilft es schon, wenn wir erkennen, wie wir über die momentanen Ereignisse in unserem Leben denken. Was denke ich über die jetzige Situation? Will ich es anders haben als es ist und leide ich insgeheim unter der Veränderung oder dem jetzigen Zustand?

Da hilft es manchmal sich die Frage zu stellen: Kann ich an der momentanen Lage jetzt gerade etwas ändern? Wenn nicht, gilt es sich in Akzeptanz zu üben, so ganz nach dem Motto:

Annehmen was ist. Dazu fallen mir immer wieder diese Sätze ein:

 

Lieber Gott (oder alternativ dass woran du glaubst),

gib mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.

 

Pausen einbauen

Wir neigen in stressigen Zeiten dazu, immer mehr Aufgaben in einen Tag zu packen, in der Hoffnung, irgendwann alles abgearbeitet zu haben. Leider ist das ein Trugschluss, weil das Leben uns immer neue Herausforderungen gibt. Zudem haben wir durch das sich immer schneller drehende Aufgabenrad das Gefühl einer nie endenden Spirale. Der Druck wächst und das Gefühl keine Zeit zu haben steigt enorm. Uns bleibt kaum Luft zu atmen. Anders wird es, wenn du dir regelmäßige Pausen einbaust, um zwischendurch mal Luft holen zu können. Gerne verbunden mit einer Atemübung und einer lockeren Bewegungsabfolge, um die Spannungen des Körpers abzubauen.

Meine Empfehlung, zu den täglichen regelmäßigen Pausen, einen Tag in der Woche einzubauen, an dem du gar nichts planst, sondern dich einfach mal treiben lässt, ohne einen Berg von Verpflichtungen. Bewusst genießen, z.B. das Essen, das morgens länger im Bett liegen bleiben, die Natur bei einer Wanderung, das auf der Decke liegen und den Himmel bewundern.

 

Loslassen

Gedanken loslassen, die hinderlich und blockierend sind, sogenannte Glaubenssätze. Dafür ist es notwendig zu wissen, welche es in deinem Leben überhaupt gibt. Ein gängiger Glaubenssatz in unserer Gesellschaft ist z.B. “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen”. Dieser Glaubenssatz kann dazu führen, dass du dir keine Pausen gönnst, weil die Arbeit einfach nie endet. Wenn du willst, gibt es immer etwas zu tun. Eine Aufgabe ist erledigt, prompt kommen zwei Neue. Das ist dir sicherlich nicht unbekannt. Deshalb ist es so wichtig seinen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen. Erst dann kann Veränderung erfolgen und Gelassenheit Einzug erhalten.

Auch deinen inneren Antreiber zu kennen, ist hilfreich bei gesundheitsförderlicher Veränderung. Möchtest du alles perfekt machen oder alles möglichst schnell erledigen? Möchtest du von allen gemocht werden? Innere Antreiber können genau wie Glaubenssätze ordentlich Stress in deinem Leben erzeugen. Sie zu kennen, ist der erste Schritt den Stress abzulegen. Erst wenn du weißt warum du so handelst, wie du handelst, kannst du bewusst dagegen steuern.

Auch unrealistische Überzeugungen verursachen Stress und Leid.
Beispiel: Wer glaubt mit ausreichend Sport und gesunder Ernährung dem Alter dauerhaft ein Schnippchen zu schlagen, wird früher oder später enttäuscht werden. Klar ist es wichtig, dass wir gut für uns sorgen und wir können schon in gewissem Maße Dinge beschleunigen oder eben auch hinauszögern. Fakt ist aber auch:  Das Leben ist nun einmal Veränderung und niemand kommt hier lebend raus.

Die Geburt gehört genauso dazu wie der Tod. Wenn wir anfangen unrealistische Gedankengänge und Überzeugungen loszulassen und eine gewisse Akzeptanz gegenüber dem Leben üben, ersparen wir uns viel Kummer und Leid.

 

Übersprungshandlung

Kennst du das, wenn du gerade nicht weißt, wo vorne und hinten ist und dann plötzlich Dinge tust, die eigentlich gar nicht wichtig sind. Wir verlieren in der Vielzahl der Aufgaben manchmal den Überblick und verhalten uns unkoordiniert und erledigen Aufgaben, die nicht wirklich zielführend sind und wundern uns hinterher, dass wir noch weniger Zeit haben, für die Aufgaben, die wirklich wichtig wären.

Mir fällt da ein Beispiel für eine Übersprungshandlung bei Hähnen ein, die mitten im Hahnenkampf plötzlich eine Pause einlegen und anfangen Futter zu picken, so als wenn nichts wäre. Es hat mit der eigentlichen Aufgabe nichts zu tun.

Zeit- und Selbstmanagement sind da wirklich hilfreich. Dafür ist es notwendig, dass wir wissen, was uns wirklich wichtig ist und was tagesaktuell anliegt, um so den nötigen Überblick zu behalten. Dies kombiniert mit einem eingebauten Zeitpuffer, kann unser Stresslevel um einiges reduzieren.

 

Hast du Lust etwas über Zeit- und Selbstmanagement zu erfahren, dich selbst besser kennenzulernen, indem du deine Werte, Glaubenssätze und inneren Antreiber kennenlernst und das Ganze mit Entspannungseinheiten und Selbstfürsorgetipps zu kombinieren? Dann melde dich gerne für meinen Bildungsurlaub im November in Braunschweig an. Hier geht´s lang.

Du kannst auch ohne Bildungsurlaubsantrag teilnehmen, das heißt egal in welchem Lebensabschnitt du dich gerade befindest (Student/in, Arbeitnehmer/in, Arbeitssuchende/r oder Rentner/in) bist du herzlich willkommen.

Persönlichkeitsentwicklung ist in jeder Phase des Lebens und jedem Alter bereichernd.

Wer bist Du und wie würdest du Dich beschreiben?

Schon als Kind war ich gern in der Natur, ob Bergwiesen, Steinberg oder Nordberg, draußen war mein Kinderzimmer. Wie schon meine Eltern mit mir, so war auch ich mit meinen Kindern jede freie Minute rund um Goslar unterwegs.
Neugierig bleiben und lernen, das ist für mich wichtig.

 

Wie bist Du mit den Kräutern in Kontakt gekommen und hast Deine Liebe dazu entdeckt? 

Im Landschaftsgartenbau tätig, war ich täglich mit „Unkräutern“ in Kontakt. Im Rahmen meiner Arbeit betreute ich unter anderem viele Jahre den „Romanischen Garten“, in dem die Besucher einige alte Nutz- und Heilpflanzen kennenlernen können.
Das hat mich neugierig gemacht und so musste ich unbedingt mehr wissen.

Ich fing an, mich mehr und mehr mit der Vielfalt von Wildkräutern zu beschäftigen und war erstaunt, was man alles essen kann. 2011 wurde ich über die Landwirtschaftskammer auf den “Grünen Schneeball” aufmerksam, wo ich meine Ausbildung zur Kräuterexpertin machte.

Mein Wunsch tiefer in die Natur einzutauchen, hat mich 2018 in die Natur- und Kräuterschule Lumdatal von Anja Böhme geführt. Hier konnte ich mein Wissen und die Liebe zu unseren Wild- und Heilpflanzen vertiefen, viel Neues entdecken und erlernen. Mit der Weiterbildung zur Natur- und Wildpflanzenpädagogin wurde ich zum Abschluss mit einem Zertifikat belohnt.

 

Was fasziniert Dich an der Welt der Wildkräuter?

 Wildkräuter sind ein Geschenk von Mutter Natur. Sie wachsen rund um uns herum, sind für jeden zugänglich und man braucht kein Geld, um sie zu ernten.

 

Warum machst Du das was Du machst (Kräuterkunde)? Was ist Dein Antrieb?

Wir haben uns sehr von der Natur entfernt und leben in einer schnelllebigen Welt. Was heute als neueste Errungenschaft gilt, ist morgen schon ein alter Hut. Mutter Natur ist anders: sie hat ihren ständigen Fluss, ist verlässlich und holt dich ab, auch wenn du dich schlecht fühlst.
Wenn ich Wildkräuter sammeln gehe, fühle ich eine tiefe Verbundenheit zur Natur. Sie wirken auf mich heilsam, die Hektik des Tages verschwindet. So entschleunige ich immer mehr und freue mich über die Fülle, mit der Mutter Natur uns beschenkt. Dieses Gefühl möchte ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern weitergeben.

 

Was erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Deinen Kursen? Warum lohnt es sich bei Dir teilzunehmen?

Die Wildkräuter sind so vielseitig verwendbar. In erster Linie zeige ich meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welche Fülle an essbaren Wildkräutern die Natur uns bereitstellt und wie man diese verwenden kann. Die Wanderungen sollen auch Sicherheit geben, essbare von giftigen Pflanzen zu unterscheiden bzw. zu erkennen.

 

Was machst Du sonst gerne neben der Kräuterkunde?

In der Pandemie habe ich meine Liebe zur Malerei wiederentdeckt. Meinen (kleinen) Garten, in dem neben Kulturgemüse im Hochbeet und Kräuter in meiner Kräuterspirale auch viele Wildkräuter ihren Platz gefunden haben.

Meine beiden Hündinnen Amsel und Maja…und meine Familie, die mich selbst im Erwachsenenalter nicht nur im Spiel herausfordert, sondern mich auch immer wieder ermutigt und unterstützt, meinen Weg zu gehen.

 

Wer noch mehr über Gudrun und ihre Angebote erfahren möchte wird hier fündig. 

Ahoi, ich bin Johanna!

Als Rheinländerin ist der Segelsport auf jeden Fall nicht das Erste, woran man denkt, auch wenn viel Wasser rund um Bonn zu finden ist. Viele verrückte Zufälle und noch mehr Schnapsideen waren es zu verdanken, dass mein Mann (Norman) und ich 2018 auf einem Segelboot landeten. Nicht, dass wir ernsthafte Segelerfahrung hätten vorweisen können…

 

Doch durch einen einwöchigen Segelurlaub an der dänischen Südsee (Ostsee) inspiriert, entschieden wir 2017 alles auf eine Karte zu setzen und ziemlich viel Geld in den Kauf eines Segelboots zu investieren. Klar war: Das Budget ist klein. Daher war unsere SY IRMA auch etwas älter als wir selbst. Zusätzlich entschieden wir, diese Entscheidung gleich mit einem Umzug an die deutsche Ostseeküste zu verbinden und auch auf die Wohnungssuche zu verzichten.

 

Die erste Hürde, die es nach der Bootsuche, dem Kauf und der Jobsuche zu bewerkstelligen galt, war die Überführung des Segelboots von Mallorca nach Deutschland. Mit einer Woche Segelerfahrung ein langer Weg raus aus dem Mittelmeer, entlang der Algarve, weiter Richtung spanischer Atlantikküste bis Höhe dem Cap Finistère (bekannt als Endpunkt des Camino de Santiago) und weiter über die unter Seglern gefürchtete Biskaya gen Bretagne, um dann schließlich im englischen Kanal langsam, aber sicher den Nord-Ostsee-Kanal anzusteuern.

 

Ein großes Abenteuer, vielleicht sogar das größte unseres bisherigen Lebens!

Ich möchte ehrlich sein, wir waren super aufgeregt und versuchten zunächst verzweifelt, weiteres Know-how an Bord zu lotsen. Doch außer moralischem Beistand in Form von Familienmitgliedern reichte das Budget nicht für einen Profiskipper.

 

Norman flog alleine nach Mallorca und segelte die ersten 10 Tage nach einer intensiven Einführung durch den Boots-Verkäufer auf eigene Faust nach Malaga. Der erste Erfolg: ohne sich selbst oder das Boot zu versenken. Ich zu Hause organisierte währenddessen den Umzug, fuhr den Transporter gen Lübeck, lagerte unsere Sachen ein und machte Druck!!!

Wenn du merkst, dass du mit der Natur nicht verhandeln kannst!

Du musst wissen, ich liebe To-do-Listen, ich liebe es, wenn alles ordentlich ist und ich das Gefühl habe, ich bin „on the top oft Things“, wie man im Englischen so schön sagt. Man könnte es auch Kontrollzwang nennen 😉 Als natürlicher Chaot gibt mir diese unnatürliche Routine Sicherheit. Sicherheit durch Kontrolle, durch Zwang und verbissene Disziplin.

 

Dieses antrainierte Muster trieb mich dazu, Normans Reisefortschritt stets mit Argusaugen im Blick zu behalten und falls notwendig, den eng getakteten Plan noch mal (und noch mal) in Erinnerung zu rufen! Und ich sage es dir, er war deutlich HINTER dem Plan! Norman versuchte mir jedes Mal mit der Geduld eines Stoikers zu vermitteln, dass man mit dem Wind und dem Wetter nicht verhandeln kann. Ich verstand es erst einmal nicht!

 

Als ich später in Porto (Portugal) zustieg, wurde mir erst einmal das Ausmaß unseres Vorhabens deutlich. Die Atlantik-Dünung war gewaltig. Ich weiß noch, wie meine Knie nachgaben, als ich am Mast stand, um das Großsegel einzuholen und ich gefühlt in 6 Meter tiefe Wellentäler blickte und dabei versuchte, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Seitdem war ich ein bisschen nachsichtiger. Aber nur ein bisschen.

 

Auch als wir nach einem viel zu kalten Winter (-15 Grad) ein Jahr später Vollzeit an Bord reisten und arbeiten viel es mir superschwer, meine Pläne loszulassen. Ich arbeitete nun selbstständig als Freelancer die ganze Woche von Bord aus und wie von Hexenhand war uns am Wochenende der Wind nicht gut gesonnen. Als ob ich es mir nicht hätte selbst aussuchen können, saß ich verbissen immer zur selben Zeit morgens um 8 Uhr am Laptop und ließ den Griffel erst um 17 Uhr (deutsche Zeit) fallen. Verrückt!

 

Durch meine eigenen „ambitionierten Ziele“, die uns bei der Verwirklichung unseres Segellebens ganz klar schon gute Dienste geleistet hatten, kamen wir nun in Situationen, die Norman, der alte Abenteurer super wegsteckte, ich aber deutlich zu kämpfen hatte. Nicht, dass ich seekrank geworden wäre, nein!

 

Ich entwickelte ausgewachsene Panikattacken auf See.

Du musst wissen, ein Segelboot ist zum einen eher langsam unterwegs. Und zum anderen bewegt es sich permanent durch den Wellengang auf drei Bewegungsachsen im „Raum“ (Seegang). Zudem umfassen die Reisestrecken insbesondere an der Atlantikküste meist den ganzen Tag oder sogar noch längere Zeiträume UND das Wichtigste:

 

Beim Segeln kannst du nicht rechts ranfahren und eine Pause von der Situation machen. Auch wenn wir uns für einen Abbruch des Törns entschieden, konnte es Stunden dauern, bis wir im nächsten Hafen festgemacht hatten. Eine Situation, mit der ich sehr zu kämpfen hatte.

 

So konnte es nicht weiter gehen!

Anstatt dem Segeln, der Natur und meiner Selbstständigkeit meinen unnatürlichen Zwang aufdrücken zu wollen, musste ich mich endlich anpassen, sonst würde das hier NICHT funktionieren. Ich entschied mich, alte bewährte Techniken in die Bordroutine einzubauen:

 

Ich verwarf zunächst all unsere Pläne und genoss einen „faulen“ Sommer an der Algarve vor Anker. Wir wechselten nur den Ankerplatz, wenn wir neues Wasser benötigten oder doch mal in eine andere Bucht segeln wollten. Zeit spielte keine Rolle mehr! Rückblickend einer der schönsten Sommer meines (bisherigen) Lebens 😊

 

Mit Einschlafmeditationen kam ich meist auch in stürmischen Nächten zur Ruhe, anstatt mir im Bett liegend ein Worst-Case-Szenario nach dem Nächsten auszumalen und im Schlafanzug bei Wind und Wetter an Deck herumzuturnen und nach dem Rechten zu schauen. Oder wenn es wirklich zu doll wurde, erlaubte ich mir auch eine Auszeit von Bord und ließ es mir in einem Hostel oder Airbnb gut gehen.

 

Bei aufkeimenden Panikattacken konzentrierte ich mich auf meine Atmung, versuchte nicht gegen die Bewegung des Bootes zu arbeiten, sondern ließ mich auf den Rhythmus ein. Ich suchte mir Ablenkung in Form von Knoten üben, Podcast hören, nach Delfinen Ausschau halten, singen oder nach Landluft schnuppern…

 

Aber irren ist menschlich und so gelang es mir natürlich nicht immer, meine alten destruktiven Muster von Bord zu werfen. Doch wie heiß es so schön: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!

 

Warum du jeden Tag Erbsen zählen solltest!

Meine Aufmerksamkeit richtete ich nun noch mehr auf die Schönheit der Natur und übte mich in Dankbarkeit und legte meine Listen beiseite. Meine Mama hatte mir dazu dankenswerterweise die tolle Geschichte vom Erbsenzähler (Uwe Heimfeld) und einen kleinen Beutel mit getrockneten Erbsen geschenkt. Und ganz ehrlich gibt es denn etwas Schöneres, als umgeben zu sein von Delfinen, Mondfischen, Krebsen und Seevögeln… ?

 

Ich entdeckte meine Leichtigkeit in den Momenten der Entzückung wieder, wenn z. B. eine Delfin-Schule vorbeischaute oder wir lautlos über das Wasser segelten, oder ein traumhafter Sonnenuntergang, der einen herrlichen Tag beendete oder wir auf einen herrlichen Bauernmarkt einkauften oder wir den nächstgelegenen Gipfel erklommen und in der Bucht unsere Irma bewunderten. Und das Beste:

 

Diese Erinnerungen kann mir keiner mehr nehmen!

Egal, was gerade wieder für ein Terror in der Welt geschieht. Egal, ob auf dem Wasser oder an Land. Diese Erinnerungen sind mein Zen-Moment, durch den ich neue Energie, Dankbarkeit und Zuversicht tanken kann.

 

Seit Anfang 2021 leben wir nun im sagenumwobenen Harz, haben Irma verkauft und entdecken diese herrliche Ecke Deutschlands für uns. Denn wenn ich in der Natur bin, egal ob an Land oder auf dem Wasser, fühle ich mich verbunden mit meinem Urvertrauen. Jede Situation (auch Todesangst) rückt in eine sehr natürliche Relation „Tja, dann sterbe ich halt … “ Ich lasse alles los und komme in der Gegenwart an. Und was soll ich dir sagen, meine Erfahrungen geben dem rheinischen Sprichwort recht: „Et hätt noch immer jot jejange!“ (Es ist noch immer gut gegangen)

 

Heute begleite ich als Outdoor-Life-Coach, Feuerlauftrainerin und Mentorin (selbstständige) Frauen bei ihren großen Träumen und Zielen und nutze die Natur als beste Coaching-Methode der Welt. So erreichen meine Klientinnen ihre Ziele mit Leichtigkeit, denn sie erfahren ihre eigene Stärke, Mut und Zuversicht in der Natur und machen sich so zum eigenen Maßstab! Wenn dich das Thema interessiert, schau doch mal bei den Gipfelstürmerinnen vorbei: https://www.johannatschirpke.de

 

Hallo,

ich bin Gudrun und komme aus einem Dorf im Harzer Vorland! Ich liebe die Natur, gehe gern wandern und wir haben einen großen Garten, den mein Mann und ich gemeinsam bestellen und aus dem wir viele Monate frisches Gemüse ernten.

Ich bin gelernte Kauffrau und habe bis zu meinem Schicksalstag sehr gern gearbeitet, größtenteils im Außendienst mit eigenem Firmenwagen. Ich bin sehr ehrgeizig und hatte immer Freude daran, selbstständig zu arbeiten. Mein größter privater Wunsch war immer, einmal den Jakobsweg in Spanien zu gehen und über Wochen mit Minimalgepäck in der Natur zu sein.

In meinem Leben ist alles anders gekommen. Auf dem Weg ins Büro bin ich frontal mit einem anderen Auto zusammengefahren. Ein junger Mann hatte sich einen Sportwagen ausgeliehen und wollte in Schlangenlinien das Fahrverhalten des kleinen Flitzers testen!

Dieser Unfall hat mein Leben durcheinandergewirbelt. Ich hatte schlimme Trümmerbrüche linksseitig und war fast ein halbes Jahr in einer Rehaklinik. Auf dem Weg der Besserung ist mein linker Oberschenkel wegen schlechter Erstversorgung wieder gebrochen und das Bein brauchte ein weiteres halbes Jahr für die Heilung.

Ich war am Ende. Keine Pläne zu haben, und nicht zu wissen, wie mein Gesundheitszustand sein wird, wenn alle Trümmerbrüche ausgeheilt sind, haben mich tieftraurig gemacht. Nachts konnte ich nicht schlafen und mich plagten Zukunftsängste! Materiell waren die Sorgen nicht so gravierend, aber ich wusste nicht, wo zukünftig mein Platz im Leben sein wird.

In kleinen Schritten habe ich langsam wieder ins Leben zurückgefunden. Viele Spaziergänge im Wald haben mir gezeigt, wie schön die Natur ist und wie toll die Jahreszeiten im Harz sind! Ich habe gelernt, den Ärzten respektvoll gegenüberzutreten, aber Diagnosen auch kritisch zu hinterfragen.

Die Prognose, zukünftig nur mit einem Stock als Hilfsmittel gehen zu können, habe ich von Anfang an für mich in Frage gestellt. Ich habe gelernt, dass wir Menschen alle verschieden sind und dass es auch jeder selbst ein Stück in der Hand hat, wie der Heilungsprozess verläuft.
Ich bin dankbar für gute Einsichten und Erkenntnisse, die mir immer zum richtigen Zeitpunkt durch den Kopf gegangen sind. Den Ehrgeiz, geduldig zu sein, und immer am Ball zu bleiben, waren Dinge aus meinem Berufsleben und diese Eigenschaften habe ich lange Zeit für mein Gesundwerden gebraucht.

Nachdem ich insgesamt zwei Jahre krank war, war es mein größter Wunsch, wieder richtig laufen zu lernen und ich bin nicht ins Berufsleben zurückgekehrt. Ich habe alle Möglichkeiten wahrgenommen, habe viel über alternative Heilmethoden gelesen, habe mich gesund ernährt und Rehasport betrieben. Ich gehe seit dieser Zeit regelmäßig in eine Gymnastikgruppe, die hoffentlich nach der Pandemie wieder aktiv ist. Den Jakobsweg kann ich nicht laufen, dafür bin ich nicht gesund genug! Aber auf der Via Regia, die von Görlitz nach Eisennach führt, bin ich 3 Jahre hintereinander immer für eine Woche gelaufen und ich bin zufrieden, dass ich mir solche manchmal auch anstrengende Wege zumuten kann.

Ich bin in meinem Leben angekommen und ich glaube, ohne diese schlimme Zeit, wäre ich nicht die, die ich heute bin!

Mein lieber Mann Micha hat vor längerer Zeit “just for fun” seinen (er sagt unseren :-)) You Tube Kanal “Harz-Hike” gegründet, den ich dir nicht vorenthalten und endlich mal vorstellen wollte.
Das Motto des Kanals lautet ” Wandern, Vanlife, Natur und Abenteuer” und zeigt einen Auschnitt unseres Lebens, nämlich einige unserer Wanderungen, den Ausbau unseres Bullis und faszinierende Natur-Aufnahmen mit der Drohne.

Auf der Website unter www.Harz-Hike.de findest du die dazugehörigen Wanderrouten mit allen wichtigen Angaben (inklusive Angabe der möglichen Anzahl von Stempeln, die du unterwegs sammeln kannst) und zusätzlich wunderbares Bildmaterial.

Viel Zeit und Liebe steckt Micha in seine Hobbys: das Filmen, schneiden und Strecken raussuchen und den liebevollen Ausbau des Bullis, um es uns auf unseren Reisen so angenehm wie möglich zu machen und uns ein gemütliches Zuhause auf Rädern zu schaffen. Ich finde die Mühe lohnt sich.

Ich bin jedenfalls begeistert von der Arbeit meines Mannes. Ich hoffe, dir gefällt es auch, wenn ja würden wir uns freuen, wenn du den Kanal “Harz-Hike” abonnierst, dein LIKE das lässt. Vielleicht wanderst du ja die eine oder andere Wanderstrecke, die du bei Harz-Hike findest, dann würden wir uns natürlich über deine Rückmeldung freuen, wie dir die Wanderung gefallen hat. 

Wenn du bis hierhin gelesen hast, sagen wir schonmal ein großes DANKESCHÖN. Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Abenteuer mit dir teilen dürfen. 

HIER gehts zur Wanderung Zorge und HIER findest du den dazugehörigen Streckenverlauf.

 

Viel Spaß damit wünschen dir

Jasmin und Micha

 

Der Frühling, die beste Zeit um mit dem Wandern loszulegen. Alles erwacht aus dem Winterschlaf. Die Vögel zwitschern, die Sonne hat bereits richtig Kraft, alles grünt und blüht und erfreut Herz und Seele. Wandern, ein Sport mit All-Inklusive Paket für Körper, Geist und Seele. Was wandern bewirkt und wie es der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen schlagen kann erfährst du in der nachfolgenden Übersicht, die nur einen kleinen Auszug der wohltuenden Wirkungen des Wanderns darstellt:

 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Wandergenuss. Wenn du Lust hast dich von unseren Wanderungen inspirieren zu lassen und neue Strecken zu erkunden, schau doch mal auf unserem YouTube Kanal vorbei. Wir würden uns über dein Like und dein Abo sehr freuen.

Hier findest du einen Einblick in unsere Wanderungen.

Hier findest du Infos zur Wanderstrecke, inklusive Angabe über mögliche Stempel, die du unterwegs sammeln kannst.

 

Viel Spaß beim Wandern wünscht dir

deine Jasmin

 

 

 

Ich mag es ab und zu mal aus meiner Komfortzone gekrabbelt zu kommen und deshalb habe ich mich besonders gefreut, als meine Freundin von einem Extrem-Wanderevent im Harz erzählt hat, zu dem wir uns dann angemeldet und vor ein paar Wochen daran teilgenommen haben.

Das ganze Event, die Organisation und die liebevollen Details, sowie das Motto der Veranstaltung haben mich ganz schön beeindruckt und irgendwie hat mich das nicht mehr losgelassen, so dass ich meinen ganzen Mut zusammen genommen habe, um den Geschäftsführer von E.M.T.I Extremwandern Marcus Tugendheim um ein Interview zu bitten.

Nachfolgend findest du das spannende Interview.

 

Was ist deine Vision?

Mein Team und ich wollen die Menschen dazu bewegen, die Natur wieder mehr zu spüren. Sie ist wunderschön und gerät so schnell in Vergessenheit. Zwischen unserem Alltagsstress und unserer schnelllebigen Gesellschaft mit vielen technischen Möglichkeiten, geraten wir schnell in eine Spirale voller Leistungsdruck.

Unser Ziel ist es, die immer weiter schwindenden „früheren“ Werte beizubehalten. Dazu zählen für uns vor allem Teamgeist, Zusammenhalt und tiefsinnige, inspirierende Gespräche. Und wo kann man das besser machen als in der freien Natur, an einem wunderschönen sonnigen Tag?

Wir treten jedes Extremevent gemeinsam an und beenden es auch gemeinsam. Bei uns zählt nicht, wer als erstes ins Ziel läuft, sondern vielmehr, dass jeder Teilnehmer seine selbstgewählte Distanz bis zum Ende läuft.

Deshalb bieten wir zukünftig für jedes individuelle Fitnesslevel verschiedene Distanzen an, für jeden ist eine Herausforderung dabei!

 

 

Welche Hindernisse musstest du auf dem Weg überwinden?

Mein Traum, etwas zu bewegen und zu verändern startete im Jahr 2017. Die Sehnsucht eine eigene Klamotten-Marke zu designen war riesig. So entstand hier bereits die Marke „E.M.T.I“ (Die Initialen meines Namens, Marcus Tugendheim (MT), englisch ausgesprochen). Genauso groß waren aber auch die Zweifel und Ängste. „Wie platziere ich die Marke auf dem Markt und wie kann ich gegen die großen Marken konkurrieren?“.

Entmutigt von der ganzen Skepsis, verwarf ich vorerst mein Vorhaben wieder.

Aufgeben war allerdings noch nie eine Option für mich. Schon damals hatte ich einen Satz im Kopf, der mich später noch auf die richtige Idee bringen wird: „Um die Spitze eines Berges zu erreichen, wirst du einen Weg finden nach oben zu gelangen. Von der einen Seite kann es leicht sein und von der anderen schwer“.

Das Stichwort „Berg“ und das damit verbundene Wandern wurde schließlich 2019 zu einem meiner liebsten Hobbies. Ich erinnerte mich an meine Bundeswehrzeit zurück und die damit verbundenen Märsche.

Motiviert suchte ich mir eigenständig eine Tour raus und wanderte los. Nach einigen Kilometern wollte ich aufgeben, ich hatte Blasen, meine Beine brannten und ich konnte nicht mehr. Aufgeben war aber keine Option und so beendete ich meine Tour. Ich war süchtig! Süchtig nach dem Gefühl über meine eigenen Grenzen hinauszuwachsen, das Gefühl seine Ziele zu erreichen und die anschließende, vollkommende Zufriedenheit danach.

So absolvierte ich dann meinen ersten 100km Marsch an einem heißen Hochsommertag, bei brütender Hitze. Die ersten Blasen traten bereits nach 21km auf, aber ich wollte es schaffen. Ich kam ins Ziel und war einfach nur überwältigt von meinen Emotionen.

2020 dann der große Einschnitt: Die Corona-Pandemie.

Gefrustet von dem Stillstand meines Vorhabens, verbrachte ich viele Tage des Lockdowns mit weiten Wanderungen. Ich fasste den Entschluss ein Unternehmen zu gründen und mich nicht unterkriegen zu lassen!

So gründete ich 2021 die „E.M.T.I UG“, ein riesengroßer Schritt für mich!

Mit Hilfe meiner Familie und Freunden wuchs die Idee: Mein größtes Hobby mit anderen teilen zu wollen. Es entstand das E.M.T.I-Extremwandern und die damit verbundenen Events.

Wir organisieren dir eine Mega-Route in deiner Wunschdistanz, Verpflegungsstopps, Krankenwagen für deine Sicherheit und bejubeln dich für deine Leistung am Ziel!

 

Was hat dich motiviert dran zu bleiben?

Mir selber vor Augen zu halten, dass ich Menschen bewegen möchte. Ich möchte etwas erschaffen, was nur von mir kommt.

Neben privatem Stress Zuhause, war ich auch in der Schule nie der „Beliebteste“ und meine Noten siedelten sich eher im schlechteren Bereich an. Ich wollte mein altes „Ich“ hinter mir lassen und etwas erreichen, weshalb die Leute stolz auf mich sind und zu mir heraufschauen. Diese Gedanken motivierten mich immer wieder nicht aufzugeben.

Mit diesem Unternehmen habe ich die Möglichkeit, eigene Ideen einfließen zu lassen. Hier kann ich frei sein und entscheiden, welche Schritte zukünftig den meisten Erfolg bringen. Es macht mir unheimlich viel Spaß die Reaktion der Leute auf meine eigenen Ideen mitzuerleben. Viele freuen sich über meine Pokale, über die Medaillen ihrer Vierbeiner nach dem Zieleinlauf und andere tragen meine selbst entworfenen T-Shirts oder Pullover. Das macht mich unglaublich dolle stolz!

 

Was bedeutet dir das Wandern?

Das Wandern bedeutet für mich frei zu sein.

Wenn ich alleine wandern bin, höre ich Musik und kann abschalten oder ganz in Ruhe über mich und mein Leben nachdenken. Das tut mir richtig gut.

Natürlich gehe ich auch oft mit Freunden wandern und wir verbinden das mit lustigen Gesprächen, ein paar Bierchen und lassen einfach mal die Seele vom Alltagsstress baumeln.

Neben den vielen gesundheitlichen Vorteilen, die das Wandern natürlich mit sich bringt, gibt es mir einen perfekten Ausgleich zur Arbeit und dem alltäglichen Wahnsinn.

Suche ich persönliche Herausforderungen, wandere ich eine weite Strecke. Das Gefühl dieses Ziel zu erreichen, ist einfach unglaublich und hat mir persönlich auch dabei geholfen mein Selbstbewusstsein zu stärken.

Ich kann es jedem nur empfehlen!

 

Hat sich die Mühe gelohnt?

Neben den ganzen Niederlagen, Einbrüchen und Selbstzweifeln, kann ich heute sagen, dass sich dieser steinige Weg auf jeden Fall gelohnt hat. Ich bin bereits jetzt wahnsinnig stolz auf mich.

Ich bin noch lange nicht am Ziel und hoffe viele Menschen zukünftig bewegen zu können.

 

Wenn du auch Lust hast aus deiner Komfortzone zu treten und deine eigenen Grenzen auszutesten oder einfach Lust hast mit anderen Menschen wandern zu gehen und dabei selbst zu entscheiden, wie weit du gehen möchtest, dann bekommst du hier weitere Infos und wenn du willst kannst du dich dort auch direkt zur nächsten Veranstaltung anmelden.

“Bevor man die Welt verändert, wäre es doch vielleicht wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten!”
Paul Claudel, französischer Schriftsteller, 1868-1955

 

Sag mir, wo die Käfer sind…

Natürlich geht es nicht nur um Käfer. Der Verlust der biologischen Vielfalt betrifft alle lebendigen Systeme, alle biologischen Reiche als da sind Pflanzen, Tiere und Pilze. Besser noch drückt es der Begriff „Biodiversität“ aus, weil er viel umfassender ist und u. a. auch die Vielfalt der Lebensräume mit einbezieht und damit auch große Teile der unbelebten Natur.

 

Insekten als Indikator

 

Im Fachjournal Biological Conservation haben kürzlich 25 weltweit führende Insektenforscher eine „Warnung an die Menschheit“ ausgesprochen.

Demnach sind bereits rund 500.000 Insektenarten seit Beginn der Industrialisierung ausgestorben. Das sind rund 10 % der geschätzten 5.500.000 Insektenarten unseres Planeten.

Das Aussterben speziell der Insekten geht unaufhörlich weiter und beschleunigt sich aktuell zu einem geradezu atemberaubenden Tempo. Man spricht bereits seit vielen Jahren vom 6. Aussterben, analog zu den 5 großen Faunen- und Florenschnitten der Erdgeschichte. Der Unterschied: Die Ursache sind wir Menschen. Die Insekten zeigen es uns deutlich

 

Es betrifft uns alle

 

Unsere Spezies ist jedoch nicht nur die Ursache, sondern in absehbarer Zeit wohl auch selbst Opfer dieser Entwicklung. Uns ist offensichtlich der Zusammenhang zwischen uns als biologischen Wesen und einer uns umgebenden intakten Natur als Lebensgrundlage abhanden gekommen.

Wir müssen diesen Zusammenhang wieder mühselig lernen – aber wie?

Ein Weg ist, in sich selbst hineinzuhorchen. Ein Spaziergang draußen in der Natur, in einem noch weitgehend natürlichen Umfeld, baut Stress ab, entspannt und steigert unser Wohlbefinden. Das ist kein Märchen, sondern in vielen Studien belegt. Dazu gehört übrigens auch die Geräuschkulisse: Vogelgesang, das Rauschen eines Baches oder des Windes in den Blättern, manchmal auch Stille.

Viele von uns, ich würde sogar behaupten die meisten, suchen im Urlaub genau das, nämlich möglichst intakte Natur. Sogar die Werbeindustrie hat das erkannt und wirbt mit solchen Lokalitäten – selbst die Autoindustrie. Sieht man sich einen beliebigen Werbespot für einen SUV an, so sieht man diese Fahrzeuge sehr oft durch eine grandiose, ansonsten menschenleere Naturlandschaft rasen.

 

Was kann jeder Einzelne tun?

 

Jeder von uns kann dazu beitragen, indem die Hauptursache erkannt und möglichst beseitigt wird: der Verlust und die Vergiftung der Lebensräume, speziell für Insekten. Ein zugegeben kleiner, aber wichtiger Beitrag kann der eigene Garten oder sogar der Balkon sein. Etwas „Wildnis“ in der unmittelbaren Umgebung schadet bestimmt nicht. Die vielfältigen Möglichkeiten können wir im Folgenden nur anreißen.

 

Wie kann das in der Praxis aussehen?

 

Ein wichtiger Beitrag wäre z. B., keinen Mähroboter einzusetzen – den überlebt kein Insekt. Selbst das Mähintervall auf mindestens 4 Wochen zu erhöhen, wäre schon hilfreich. Tretwildkräuter wie Gänseblümchen oder Gänsefingerkraut würden sich freuen. Noch besser ist es, Vegetationsinseln oder -streifen und erst im Spätherbst zu mähen (nicht zu Schlegeln!!) und abzuharken. Das Schnittgut kann kompostiert werden, so überlebt ein Teil des Insektennachwuchses. Die Larven z. B. des Rosenkäfers können sich im Kompost entwickeln.

 

Ein ganz wichtiger Aspekt ist darüber hinaus die Auswahl der Bepflanzung im eigenen Garten. Oberste Priorität haben natürlich einheimische Blütenpflanzen, Sträucher und auch Bäume und davon möglichst die Wildformen. Unsere Insekten sind daran angepasst, mit Exoten können sie nichts anfangen. Das betrifft übrigens auch Zuchtformen mit gefüllten Blüten – kein Insekt kommt da an Nektar oder Pollen, sofern überhaupt vorhanden.

Das führt zu folgenden Tipps:

 

Forsythie, Thuja, Kirschlorbeer, Rhododendron – Völlig wertlos, die Insekten verhungern daneben. Alternativen: Kornelkirsche, Roter Hartriegel, Wolliger Schneeball, Weißdorn, Zwergmispel, Artengruppe Rote Johannisbeere

 

Geranien – dasselbe Problem, Alternative: z. B. Kapuzinerkresse

 

Zuchtrosen, alle Pflanzen mit gefüllten Blüten – bitte nicht verwenden, stattdessen die Wildformen

 

Alle einheimischen Pflanzen, die sich von selbst ansiedeln, sollten willkommen sein. Das sind diejenigen, die auch unsere Insekten fördern. Selbst die Brennnessel z. B. gehört dazu, die Raupen von mindestens 6 Tagfalterarten können sich ausschließlich von dieser Pflanze ernähren.

 

 

 

Mit etwas Geduld (und vielleicht viel weniger Arbeit als man denkt) kann man sich die Natur direkt vor die Haustür holen. Man hilft damit nicht nur der Natur, sondern fördert auch das eigene Wohlbefinden (s. o.). Das ist auf jeden Fall hilfreicher, als auf eine graue(nhafte) Schotterfläche zu starren, wie sie leider immer mehr werden.

 

Das Problem kann hier nur angerissen werden. Es gibt aber die Möglichkeit, beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz NLWKN sowie bei der Bingo-Umweltstiftung entsprechende Broschüren mit umfangreichen Informationen über das Thema zu bestellen. Das gilt für die gedruckte Fassung, sie stehen aber auch als PDF zum Download zur Verfügung. Hier die entsprechenden Links:

 

https://nlwkn-webshop.webshopapp.com/insektenvielfalt.html

 

https://www.bingo-umweltstiftung.de/wp-content/uploads/2021/09/Bingo-Stiftung-Gartenbroschuere-2021-08-06.pdf

 

 

Gerwin Bärecke

 

Kennst du auch jemanden, der sich so für sein Thema engagiert wie Gerwin und damit etwas Gutes für die Gesellschaft bewirken kann? Dann lass es mich bitte wissen und schick mir eine kurze E-Mail an info@harz-happiness.de.
G
erne würde ich mehr darüber in meinen Newslettern berichten.