Hallo,

ich bin Gudrun und komme aus einem Dorf im Harzer Vorland! Ich liebe die Natur, gehe gern wandern und wir haben einen großen Garten, den mein Mann und ich gemeinsam bestellen und aus dem wir viele Monate frisches Gemüse ernten.

Ich bin gelernte Kauffrau und habe bis zu meinem Schicksalstag sehr gern gearbeitet, größtenteils im Außendienst mit eigenem Firmenwagen. Ich bin sehr ehrgeizig und hatte immer Freude daran, selbstständig zu arbeiten. Mein größter privater Wunsch war immer, einmal den Jakobsweg in Spanien zu gehen und über Wochen mit Minimalgepäck in der Natur zu sein.

In meinem Leben ist alles anders gekommen. Auf dem Weg ins Büro bin ich frontal mit einem anderen Auto zusammengefahren. Ein junger Mann hatte sich einen Sportwagen ausgeliehen und wollte in Schlangenlinien das Fahrverhalten des kleinen Flitzers testen!

Dieser Unfall hat mein Leben durcheinandergewirbelt. Ich hatte schlimme Trümmerbrüche linksseitig und war fast ein halbes Jahr in einer Rehaklinik. Auf dem Weg der Besserung ist mein linker Oberschenkel wegen schlechter Erstversorgung wieder gebrochen und das Bein brauchte ein weiteres halbes Jahr für die Heilung.

Ich war am Ende. Keine Pläne zu haben, und nicht zu wissen, wie mein Gesundheitszustand sein wird, wenn alle Trümmerbrüche ausgeheilt sind, haben mich tieftraurig gemacht. Nachts konnte ich nicht schlafen und mich plagten Zukunftsängste! Materiell waren die Sorgen nicht so gravierend, aber ich wusste nicht, wo zukünftig mein Platz im Leben sein wird.

In kleinen Schritten habe ich langsam wieder ins Leben zurückgefunden. Viele Spaziergänge im Wald haben mir gezeigt, wie schön die Natur ist und wie toll die Jahreszeiten im Harz sind! Ich habe gelernt, den Ärzten respektvoll gegenüberzutreten, aber Diagnosen auch kritisch zu hinterfragen.

Die Prognose, zukünftig nur mit einem Stock als Hilfsmittel gehen zu können, habe ich von Anfang an für mich in Frage gestellt. Ich habe gelernt, dass wir Menschen alle verschieden sind und dass es auch jeder selbst ein Stück in der Hand hat, wie der Heilungsprozess verläuft.
Ich bin dankbar für gute Einsichten und Erkenntnisse, die mir immer zum richtigen Zeitpunkt durch den Kopf gegangen sind. Den Ehrgeiz, geduldig zu sein, und immer am Ball zu bleiben, waren Dinge aus meinem Berufsleben und diese Eigenschaften habe ich lange Zeit für mein Gesundwerden gebraucht.

Nachdem ich insgesamt zwei Jahre krank war, war es mein größter Wunsch, wieder richtig laufen zu lernen und ich bin nicht ins Berufsleben zurückgekehrt. Ich habe alle Möglichkeiten wahrgenommen, habe viel über alternative Heilmethoden gelesen, habe mich gesund ernährt und Rehasport betrieben. Ich gehe seit dieser Zeit regelmäßig in eine Gymnastikgruppe, die hoffentlich nach der Pandemie wieder aktiv ist. Den Jakobsweg kann ich nicht laufen, dafür bin ich nicht gesund genug! Aber auf der Via Regia, die von Görlitz nach Eisennach führt, bin ich 3 Jahre hintereinander immer für eine Woche gelaufen und ich bin zufrieden, dass ich mir solche manchmal auch anstrengende Wege zumuten kann.

Ich bin in meinem Leben angekommen und ich glaube, ohne diese schlimme Zeit, wäre ich nicht die, die ich heute bin!

Mein lieber Mann Micha hat vor längerer Zeit “just for fun” seinen (er sagt unseren :-)) You Tube Kanal “Harz-Hike” gegründet, den ich dir nicht vorenthalten und endlich mal vorstellen wollte.
Das Motto des Kanals lautet ” Wandern, Vanlife, Natur und Abenteuer” und zeigt einen Auschnitt unseres Lebens, nämlich einige unserer Wanderungen, den Ausbau unseres Bullis und faszinierende Natur-Aufnahmen mit der Drohne.

Auf der Website unter www.Harz-Hike.de findest du die dazugehörigen Wanderrouten mit allen wichtigen Angaben (inklusive Angabe der möglichen Anzahl von Stempeln, die du unterwegs sammeln kannst) und zusätzlich wunderbares Bildmaterial.

Viel Zeit und Liebe steckt Micha in seine Hobbys: das Filmen, schneiden und Strecken raussuchen und den liebevollen Ausbau des Bullis, um es uns auf unseren Reisen so angenehm wie möglich zu machen und uns ein gemütliches Zuhause auf Rädern zu schaffen. Ich finde die Mühe lohnt sich.

Ich bin jedenfalls begeistert von der Arbeit meines Mannes. Ich hoffe, dir gefällt es auch, wenn ja würden wir uns freuen, wenn du den Kanal “Harz-Hike” abonnierst, dein LIKE das lässt. Vielleicht wanderst du ja die eine oder andere Wanderstrecke, die du bei Harz-Hike findest, dann würden wir uns natürlich über deine Rückmeldung freuen, wie dir die Wanderung gefallen hat. 

Wenn du bis hierhin gelesen hast, sagen wir schonmal ein großes DANKESCHÖN. Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Abenteuer mit dir teilen dürfen. 

HIER gehts zur Wanderung Zorge und HIER findest du den dazugehörigen Streckenverlauf.

 

Viel Spaß damit wünschen dir

Jasmin und Micha

 

Der Frühling, die beste Zeit um mit dem Wandern loszulegen. Alles erwacht aus dem Winterschlaf. Die Vögel zwitschern, die Sonne hat bereits richtig Kraft, alles grünt und blüht und erfreut Herz und Seele. Wandern, ein Sport mit All-Inklusive Paket für Körper, Geist und Seele. Was wandern bewirkt und wie es der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen schlagen kann erfährst du in der nachfolgenden Übersicht, die nur einen kleinen Auszug der wohltuenden Wirkungen des Wanderns darstellt:

 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Wandergenuss. Wenn du Lust hast dich von unseren Wanderungen inspirieren zu lassen und neue Strecken zu erkunden, schau doch mal auf unserem YouTube Kanal vorbei. Wir würden uns über dein Like und dein Abo sehr freuen.

Hier findest du einen Einblick in unsere Wanderungen.

Hier findest du Infos zur Wanderstrecke, inklusive Angabe über mögliche Stempel, die du unterwegs sammeln kannst.

 

Viel Spaß beim Wandern wünscht dir

deine Jasmin

 

 

 

Ich mag es ab und zu mal aus meiner Komfortzone gekrabbelt zu kommen und deshalb habe ich mich besonders gefreut, als meine Freundin von einem Extrem-Wanderevent im Harz erzählt hat, zu dem wir uns dann angemeldet und vor ein paar Wochen daran teilgenommen haben.

Das ganze Event, die Organisation und die liebevollen Details, sowie das Motto der Veranstaltung haben mich ganz schön beeindruckt und irgendwie hat mich das nicht mehr losgelassen, so dass ich meinen ganzen Mut zusammen genommen habe, um den Geschäftsführer von E.M.T.I Extremwandern Marcus Tugendheim um ein Interview zu bitten.

Nachfolgend findest du das spannende Interview.

 

Was ist deine Vision?

Mein Team und ich wollen die Menschen dazu bewegen, die Natur wieder mehr zu spüren. Sie ist wunderschön und gerät so schnell in Vergessenheit. Zwischen unserem Alltagsstress und unserer schnelllebigen Gesellschaft mit vielen technischen Möglichkeiten, geraten wir schnell in eine Spirale voller Leistungsdruck.

Unser Ziel ist es, die immer weiter schwindenden „früheren“ Werte beizubehalten. Dazu zählen für uns vor allem Teamgeist, Zusammenhalt und tiefsinnige, inspirierende Gespräche. Und wo kann man das besser machen als in der freien Natur, an einem wunderschönen sonnigen Tag?

Wir treten jedes Extremevent gemeinsam an und beenden es auch gemeinsam. Bei uns zählt nicht, wer als erstes ins Ziel läuft, sondern vielmehr, dass jeder Teilnehmer seine selbstgewählte Distanz bis zum Ende läuft.

Deshalb bieten wir zukünftig für jedes individuelle Fitnesslevel verschiedene Distanzen an, für jeden ist eine Herausforderung dabei!

 

 

Welche Hindernisse musstest du auf dem Weg überwinden?

Mein Traum, etwas zu bewegen und zu verändern startete im Jahr 2017. Die Sehnsucht eine eigene Klamotten-Marke zu designen war riesig. So entstand hier bereits die Marke „E.M.T.I“ (Die Initialen meines Namens, Marcus Tugendheim (MT), englisch ausgesprochen). Genauso groß waren aber auch die Zweifel und Ängste. „Wie platziere ich die Marke auf dem Markt und wie kann ich gegen die großen Marken konkurrieren?“.

Entmutigt von der ganzen Skepsis, verwarf ich vorerst mein Vorhaben wieder.

Aufgeben war allerdings noch nie eine Option für mich. Schon damals hatte ich einen Satz im Kopf, der mich später noch auf die richtige Idee bringen wird: „Um die Spitze eines Berges zu erreichen, wirst du einen Weg finden nach oben zu gelangen. Von der einen Seite kann es leicht sein und von der anderen schwer“.

Das Stichwort „Berg“ und das damit verbundene Wandern wurde schließlich 2019 zu einem meiner liebsten Hobbies. Ich erinnerte mich an meine Bundeswehrzeit zurück und die damit verbundenen Märsche.

Motiviert suchte ich mir eigenständig eine Tour raus und wanderte los. Nach einigen Kilometern wollte ich aufgeben, ich hatte Blasen, meine Beine brannten und ich konnte nicht mehr. Aufgeben war aber keine Option und so beendete ich meine Tour. Ich war süchtig! Süchtig nach dem Gefühl über meine eigenen Grenzen hinauszuwachsen, das Gefühl seine Ziele zu erreichen und die anschließende, vollkommende Zufriedenheit danach.

So absolvierte ich dann meinen ersten 100km Marsch an einem heißen Hochsommertag, bei brütender Hitze. Die ersten Blasen traten bereits nach 21km auf, aber ich wollte es schaffen. Ich kam ins Ziel und war einfach nur überwältigt von meinen Emotionen.

2020 dann der große Einschnitt: Die Corona-Pandemie.

Gefrustet von dem Stillstand meines Vorhabens, verbrachte ich viele Tage des Lockdowns mit weiten Wanderungen. Ich fasste den Entschluss ein Unternehmen zu gründen und mich nicht unterkriegen zu lassen!

So gründete ich 2021 die „E.M.T.I UG“, ein riesengroßer Schritt für mich!

Mit Hilfe meiner Familie und Freunden wuchs die Idee: Mein größtes Hobby mit anderen teilen zu wollen. Es entstand das E.M.T.I-Extremwandern und die damit verbundenen Events.

Wir organisieren dir eine Mega-Route in deiner Wunschdistanz, Verpflegungsstopps, Krankenwagen für deine Sicherheit und bejubeln dich für deine Leistung am Ziel!

 

Was hat dich motiviert dran zu bleiben?

Mir selber vor Augen zu halten, dass ich Menschen bewegen möchte. Ich möchte etwas erschaffen, was nur von mir kommt.

Neben privatem Stress Zuhause, war ich auch in der Schule nie der „Beliebteste“ und meine Noten siedelten sich eher im schlechteren Bereich an. Ich wollte mein altes „Ich“ hinter mir lassen und etwas erreichen, weshalb die Leute stolz auf mich sind und zu mir heraufschauen. Diese Gedanken motivierten mich immer wieder nicht aufzugeben.

Mit diesem Unternehmen habe ich die Möglichkeit, eigene Ideen einfließen zu lassen. Hier kann ich frei sein und entscheiden, welche Schritte zukünftig den meisten Erfolg bringen. Es macht mir unheimlich viel Spaß die Reaktion der Leute auf meine eigenen Ideen mitzuerleben. Viele freuen sich über meine Pokale, über die Medaillen ihrer Vierbeiner nach dem Zieleinlauf und andere tragen meine selbst entworfenen T-Shirts oder Pullover. Das macht mich unglaublich dolle stolz!

 

Was bedeutet dir das Wandern?

Das Wandern bedeutet für mich frei zu sein.

Wenn ich alleine wandern bin, höre ich Musik und kann abschalten oder ganz in Ruhe über mich und mein Leben nachdenken. Das tut mir richtig gut.

Natürlich gehe ich auch oft mit Freunden wandern und wir verbinden das mit lustigen Gesprächen, ein paar Bierchen und lassen einfach mal die Seele vom Alltagsstress baumeln.

Neben den vielen gesundheitlichen Vorteilen, die das Wandern natürlich mit sich bringt, gibt es mir einen perfekten Ausgleich zur Arbeit und dem alltäglichen Wahnsinn.

Suche ich persönliche Herausforderungen, wandere ich eine weite Strecke. Das Gefühl dieses Ziel zu erreichen, ist einfach unglaublich und hat mir persönlich auch dabei geholfen mein Selbstbewusstsein zu stärken.

Ich kann es jedem nur empfehlen!

 

Hat sich die Mühe gelohnt?

Neben den ganzen Niederlagen, Einbrüchen und Selbstzweifeln, kann ich heute sagen, dass sich dieser steinige Weg auf jeden Fall gelohnt hat. Ich bin bereits jetzt wahnsinnig stolz auf mich.

Ich bin noch lange nicht am Ziel und hoffe viele Menschen zukünftig bewegen zu können.

 

Wenn du auch Lust hast aus deiner Komfortzone zu treten und deine eigenen Grenzen auszutesten oder einfach Lust hast mit anderen Menschen wandern zu gehen und dabei selbst zu entscheiden, wie weit du gehen möchtest, dann bekommst du hier weitere Infos und wenn du willst kannst du dich dort auch direkt zur nächsten Veranstaltung anmelden.

“Bevor man die Welt verändert, wäre es doch vielleicht wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten!”
Paul Claudel, französischer Schriftsteller, 1868-1955

 

Sag mir, wo die Käfer sind…

Natürlich geht es nicht nur um Käfer. Der Verlust der biologischen Vielfalt betrifft alle lebendigen Systeme, alle biologischen Reiche als da sind Pflanzen, Tiere und Pilze. Besser noch drückt es der Begriff „Biodiversität“ aus, weil er viel umfassender ist und u. a. auch die Vielfalt der Lebensräume mit einbezieht und damit auch große Teile der unbelebten Natur.

 

Insekten als Indikator

 

Im Fachjournal Biological Conservation haben kürzlich 25 weltweit führende Insektenforscher eine „Warnung an die Menschheit“ ausgesprochen.

Demnach sind bereits rund 500.000 Insektenarten seit Beginn der Industrialisierung ausgestorben. Das sind rund 10 % der geschätzten 5.500.000 Insektenarten unseres Planeten.

Das Aussterben speziell der Insekten geht unaufhörlich weiter und beschleunigt sich aktuell zu einem geradezu atemberaubenden Tempo. Man spricht bereits seit vielen Jahren vom 6. Aussterben, analog zu den 5 großen Faunen- und Florenschnitten der Erdgeschichte. Der Unterschied: Die Ursache sind wir Menschen. Die Insekten zeigen es uns deutlich

 

Es betrifft uns alle

 

Unsere Spezies ist jedoch nicht nur die Ursache, sondern in absehbarer Zeit wohl auch selbst Opfer dieser Entwicklung. Uns ist offensichtlich der Zusammenhang zwischen uns als biologischen Wesen und einer uns umgebenden intakten Natur als Lebensgrundlage abhanden gekommen.

Wir müssen diesen Zusammenhang wieder mühselig lernen – aber wie?

Ein Weg ist, in sich selbst hineinzuhorchen. Ein Spaziergang draußen in der Natur, in einem noch weitgehend natürlichen Umfeld, baut Stress ab, entspannt und steigert unser Wohlbefinden. Das ist kein Märchen, sondern in vielen Studien belegt. Dazu gehört übrigens auch die Geräuschkulisse: Vogelgesang, das Rauschen eines Baches oder des Windes in den Blättern, manchmal auch Stille.

Viele von uns, ich würde sogar behaupten die meisten, suchen im Urlaub genau das, nämlich möglichst intakte Natur. Sogar die Werbeindustrie hat das erkannt und wirbt mit solchen Lokalitäten – selbst die Autoindustrie. Sieht man sich einen beliebigen Werbespot für einen SUV an, so sieht man diese Fahrzeuge sehr oft durch eine grandiose, ansonsten menschenleere Naturlandschaft rasen.

 

Was kann jeder Einzelne tun?

 

Jeder von uns kann dazu beitragen, indem die Hauptursache erkannt und möglichst beseitigt wird: der Verlust und die Vergiftung der Lebensräume, speziell für Insekten. Ein zugegeben kleiner, aber wichtiger Beitrag kann der eigene Garten oder sogar der Balkon sein. Etwas „Wildnis“ in der unmittelbaren Umgebung schadet bestimmt nicht. Die vielfältigen Möglichkeiten können wir im Folgenden nur anreißen.

 

Wie kann das in der Praxis aussehen?

 

Ein wichtiger Beitrag wäre z. B., keinen Mähroboter einzusetzen – den überlebt kein Insekt. Selbst das Mähintervall auf mindestens 4 Wochen zu erhöhen, wäre schon hilfreich. Tretwildkräuter wie Gänseblümchen oder Gänsefingerkraut würden sich freuen. Noch besser ist es, Vegetationsinseln oder -streifen und erst im Spätherbst zu mähen (nicht zu Schlegeln!!) und abzuharken. Das Schnittgut kann kompostiert werden, so überlebt ein Teil des Insektennachwuchses. Die Larven z. B. des Rosenkäfers können sich im Kompost entwickeln.

 

Ein ganz wichtiger Aspekt ist darüber hinaus die Auswahl der Bepflanzung im eigenen Garten. Oberste Priorität haben natürlich einheimische Blütenpflanzen, Sträucher und auch Bäume und davon möglichst die Wildformen. Unsere Insekten sind daran angepasst, mit Exoten können sie nichts anfangen. Das betrifft übrigens auch Zuchtformen mit gefüllten Blüten – kein Insekt kommt da an Nektar oder Pollen, sofern überhaupt vorhanden.

Das führt zu folgenden Tipps:

 

Forsythie, Thuja, Kirschlorbeer, Rhododendron – Völlig wertlos, die Insekten verhungern daneben. Alternativen: Kornelkirsche, Roter Hartriegel, Wolliger Schneeball, Weißdorn, Zwergmispel, Artengruppe Rote Johannisbeere

 

Geranien – dasselbe Problem, Alternative: z. B. Kapuzinerkresse

 

Zuchtrosen, alle Pflanzen mit gefüllten Blüten – bitte nicht verwenden, stattdessen die Wildformen

 

Alle einheimischen Pflanzen, die sich von selbst ansiedeln, sollten willkommen sein. Das sind diejenigen, die auch unsere Insekten fördern. Selbst die Brennnessel z. B. gehört dazu, die Raupen von mindestens 6 Tagfalterarten können sich ausschließlich von dieser Pflanze ernähren.

 

 

 

Mit etwas Geduld (und vielleicht viel weniger Arbeit als man denkt) kann man sich die Natur direkt vor die Haustür holen. Man hilft damit nicht nur der Natur, sondern fördert auch das eigene Wohlbefinden (s. o.). Das ist auf jeden Fall hilfreicher, als auf eine graue(nhafte) Schotterfläche zu starren, wie sie leider immer mehr werden.

 

Das Problem kann hier nur angerissen werden. Es gibt aber die Möglichkeit, beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz NLWKN sowie bei der Bingo-Umweltstiftung entsprechende Broschüren mit umfangreichen Informationen über das Thema zu bestellen. Das gilt für die gedruckte Fassung, sie stehen aber auch als PDF zum Download zur Verfügung. Hier die entsprechenden Links:

 

https://nlwkn-webshop.webshopapp.com/insektenvielfalt.html

 

https://www.bingo-umweltstiftung.de/wp-content/uploads/2021/09/Bingo-Stiftung-Gartenbroschuere-2021-08-06.pdf

 

 

Gerwin Bärecke

 

Kennst du auch jemanden, der sich so für sein Thema engagiert wie Gerwin und damit etwas Gutes für die Gesellschaft bewirken kann? Dann lass es mich bitte wissen und schick mir eine kurze E-Mail an info@harz-happiness.de.
G
erne würde ich mehr darüber in meinen Newslettern berichten.

 

Mein unvermeidlicher Weg in die Angststörung und meine Wanderung hinaus.

Heute fällt es mir leicht, über diese Themen zu schreiben. Geht es uns nicht allen so, dass wir nach einer durchgestandenen Krise denken „ach war ja alles nur halb so wild, das habe ich überlebt.“ Aber wenn man mittendrin steckt, dann fühlt sich das Loch so tief an, dass man denkt niemals hinaus zu kommen.

Als Jasmin mich fragte, ob ich nicht einen Beitrag für ihren Newsletter schreiben wolle, war ich erst überrascht. Möchte meine Geschichte wirklich jemand hören? Ich bin doch nur Vanni von nebenan. Die vergangenen Jahre haben mir aber gezeigt, dass psychische Erkrankungen immer noch ein Tabuthema sind, dass wir uns dafür schämen, wenn unsere Seele erkrankt.

Meine Vision ist, das zu ändern. Es ist okay, wenn es dir nicht gut geht und du kannst wieder gesund werden.

 

Wer bin ich?

Wer ist diese Vanessa von nebenan also? Ich bin 38 Jahre alt, habe zwei Kinder im Alter von zwei und sechs Jahren und einen sehr liebevollen und unterstützenden Ehemann. Ich hatte auch immer einen sehr sicheren und gut bezahlten Job. Jackpot oder? Warum ist sie dann überhaupt krank geworden?

Wahrscheinlich war es die Summe aus Vielem, aber vor allem das Ignorieren meines Herzens, meiner Seele und den damit einhergehenden Werten.

 

Die Werte des Lebens

Hast du dich schonmal gefragt, was deine Werte sind und ob du danach lebst – privat und beruflich? Das Tückische oder eigentlich Gute ist, dass dein Unterbewusstsein deine Werte natürlich kennt und merkt, ob du nach ihnen lebst oder eben nicht. Also wird dir deine Seele auf kurz oder lang schon den richtigen Weg zeigen, auch wenn es durch eine Krankheit ist.

Meine Werte waren schon immer Ehrlichkeit, Authentizität, Respekt für Mensch, Tier und Umwelt, Nächstenliebe und Freiheit, Abenteuer, Wissensdurst.

Diese Werte konnte ich in meinen Beruf als Abteilungsleiterin in einem Industrieunternehmen schlichtweg nicht leben. Ich war noch recht jung für diese Verantwortung und versuchte diesen Mangel mit mehr Arbeit zu kompensieren, mehr Wertschätzung für meine Mitarbeiter in meinem Kosmos, mehr Miteinander zwischen den Abteilungen. Ich fühlte mich wie eine müde Löwin, die für das Gute kämpfte. Zwei Burnouts später, war ich noch immer Teil dieser Firma. Meine Seele musste mir wirklich viele Signale senden und war geduldig mit mir.

Als in diesem ganzen Wirrwarr mein Mann in mein Leben trat, veränderte sich Vieles. Ich konnte meine Werte kaum noch ignorieren, wollte nicht mehr bis in die späten Abendstunden im Büro sitzen und meinen Urlaub bis ins nächste Jahr aufschieben. Ich wollte leben – JETZT. Privat erfüllte sich ein Traum, wir zogen schnell zusammen, feierten eine Traumhochzeit und bekamen unser erstes Kind. Soviel Sinn erfüllte mich. Ich genoss die Zeit zu Hause sehr und die Angst vor dem Wiedereinstieg in meinen alten Beruf, wurde übermäßig groß.

Für mich gab es zu dem Zeitpunkt aber keine Alternative. Heute weiß ich, dass ich mir einfach nicht die richtigen Fragen gestellt hatte.

Als mein Sohn 1 1/2 Jahre alt war, ging er also zur Tagesmutter und ich wieder ins Büro. Es war furchtbar. Die Trennung viel mir schrecklich schwer. Er weinte, ich weinte und nachmittags waren wir beide so erschöpft von dem Tag, dass eigentlich kein richtiges Leben mehr stattfand. Jeden Tag fragte ich mich immer und immer wieder, wo ist hier der Sinn? Was tue ich hier?

Ich möchte nicht, das hier ein falscher Eindruck entsteht. Ich finde es total wichtig und schön, als Mama wieder arbeiten zu gehen, besonders, wenn dich dein Beruf erfüllt, dich glücklich macht und du viel Wertschätzung erfährst. Dann kann es eine wahre Bereicherung sein, denn ich finde gerade Selbstbestimmung und Verwirklichung kommen als Mutter ja oft zu kurz. Ich sehnte mich aber einfach nach Zeit mit meinem Kind, nach Unbeschwertheit und Freiheit.

Rückblickend bin ich ziemlich schnell krank geworden und dennoch dauerte es fast ein ganzes Jahr, bis ich es erkannte.

 

Meine erste Panikattacke

Genau in der Silvesternacht von 2016 auf 2017 hatte ich meine erste Panikattacke. Wir lagen schon zeitig im Bett, waren alle erkältet und wollten einfach nur schlafen. Da kam plötzlich ein Gefühl hoch. Heiß und kalt, Herzrasen, Übelkeit, kribbelnde Hände und Füße und ich war mir sicher, dass es jetzt vorbei war. Ich dachte an einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder was auch immer. Dieses Gefühl „hier stimmt etwas nicht“ nahm mir regelrecht die Luft zum Atmen. Ich alarmierte meinen Mann und wir versuchten mich irgendwie auf die Beine zu bekommen, rauszufinden was ist, aber wir waren völlig überfordert und riefen den Notarzt.

Um das Ganze abzukürzen, ich verbrachte Silvester im Krankenhaus, wurde nur halbherzig untersucht und wieder entlassen, fuhr mit dem Taxi nach Hause und weinte die ganze Nacht. Ich glaube, dass die Ärzte ahnten, dass es eine Panikattacke war, es sprach aber niemand aus und ich war mit meinen Sorgen alleine. Ich erholte mich so halbwegs und der Alltagstrott ging von vorne los. Arbeiten, weinen, sich nach dem Sinn fragen.

Im April buchten wir einen schönen Urlaub in der Toskana. Das war schon immer ein Traum von mir. Und da lag ich dann in unserem Garten, in der Sonne, guckte in die Ferne und fühlte mich einfach nur leer und traurig. Alles dumpf und trostlos und ohne Sinn. Natürlich weiß ich heute, dass ich auf jeden Fall schon eine mittelschwere Depression hatte. Ich hatte plötzlich Angst vor allen möglichen Erkrankungen, Ausflügen und mein Körper spielte verrückt, er schickte mir 100 Symptome und ich war nur noch durch den Wind. Mein Körper und Nackenbereich waren so verspannt, dass mir regelmäßig schwindelig wurde.

Im Sommer kam dann die  bleibende Angst dazu. Ich hatte einfach immer Angst. Jeden Tag, den ganzen Tag. Ich hatte einen rasenden Puls, mir war übel und ich quälte mich durch jeden Tag. Eine absolute Belastung für unsere Beziehung und auch für meinen Sohn. Ich konnte es ja selber nicht verstehen.
Meinen einzigen Trost fand ich im Laufen. Jeden Tag lief ich mindestens eine Runde durch den Wald. Ich fühlte mich dabei wieder lebendiger und merkte, dass da noch ein bisschen Vanessa in diesem Körper steckt.

Als ich ein Meeting vorzeitig verlassen musste, weil ich eine Panikattacke bekam, zog ich die Reißleine und ließ mich krankschreiben. Auf unbestimmte Zeit, mir war alles egal.
Zu Hause ging es mir zwar besser, aber die Frage, wie ich wieder zurück in den Alltag komme, quälte mich so sehr, dass ich bei dem bloßen Gedanken an die Arbeit, Schwindelanfälle bekam. Ich konnte mittlerweile nicht mehr schlafen, weil mich die Ängste auch in der Nacht heimsuchten.

 

Masterplan 

Ich wühlte mich durch Internetforen, las alles über Stress, Angst und Panikattacken was ich finden konnte und ganz langsam gestand ich mir ein, dass es so nicht weitergehen kann. Ich erarbeitete mir einen Masterplan, recherchierte, rechnete, grübelte, sprach mit meinem Mann und kündigte dann meinen Job. Ja genau – von heute auf morgen. Ich kündigte ebenfalls den Platz meines Sohnes bei der Tagesmutter und hatte ihn fortan bei mir zu Hause.

Und dann? Ich heilte. Ich machte eine Therapie, Yoga, ich meditierte, klopfte EFT, sang Mantren und entdeckte so viel Neues an mir. Ich tanzte, wenn mir danach war und genauso weinte ich. Ich wurde dankbar und demütig für die kleinen Dinge und integrierte meine Werte in mein Leben.

Heute schreibe ich sogar ein Buch über meine Erfahrung und meinen Weg und wünsche mir, dass es vielen Menschen hilft.
Ich bin nie wieder in ein Büro zurückgekehrt.

Ich habe eine wundervolle Aufgabe gefunden, die mich Selbstverwirklichung und Familie vereinbaren lässt, die Sinn stiftend und gut für Mensch, Tier und Umwelt ist. Sie lässt mich Neues lernen und mich frei fühlen. Ich bin heute voller Träume und Visionen für meine Zukunft und dieses neue Lebensgefühl ist unbezahlbar.

Wenn ich dir mehr über meinen Weg und meine neue Berufung erzählen darf, folge mir bei Instagram www.instagram.com/vannis__world/ oder finde weitere Informationen hier:

https://vanessa-ringat.ringana.com/corporate/distribution/

 

 

Jedes Jahr das selbe Spiel: neues Jahr, neues Glück, neue Vorsätze.

Voller Elan und Motivation startest du mit der Umsetzung deiner neuen Vorsätze, nur um nach einiger Zeit festzustellen, dass sich der Elan und die Motivation schneller aus dem Staub gemacht haben, als sie gekommen sind. Nur so richtig verstanden wohin und hast du eigentlich nicht. Keine Sorge, damit bist du nicht allein, der Mehrheit der Menschen geht es so.

In diesem Blog-Artikel geht es um das Thema Veränderung und wie du die Fallstricke, die auf dem Weg liegen, erfolgreich umgehen kannst, umso deine Vorsätze diesmal langfristig beizubehalten.

Stufen der Veränderung

Beim Umsetzen eines Vorsatzes gibt es verschiedene Stufen, die bei der Veränderung erreicht werden. Dir das bewusst zu machen, ist ein erster Schritt, um den Prozess besser zu verstehen und zu erkennen auf welcher Stufe du dich gerade befindest.

Stufe 1: Sorglosigkeit 

Das ist die Stufe, in der du noch keine Veränderung anstrebst, es ist sozusagen die Vorstufe der Veränderung.

Stufe 2: Bewusstwerden

In dieser Stufe wird dir bewusst, dass du etwas verändern möchtest. Z.B. wenn du dich entscheidest mit dem Rauchen aufzuhören.

Stufe 3: Vorbereitung 

Jetzt gilt es zu überlegen was alles vorbereitet und bedacht werden darf, um dein Vorhaben erfolgreich in die Tat umzusetzen. Um beim Raucherbespiel zu bleiben, könnte das Datum des Aufhörens festgelegt, einen möglichen Ersatz für die erste Zeit gefunden (z.B. Kaugummis) und überlegt werden, in welchen Situationen du rauchst und aus welchem Bedürfnis heraus (z.B. Langeweile zu überbrücken, Nervosität abzumildern usw.). Zu den Vorbereitungen gehört auch, dir bewusst zu machen, in welchen Situationen es zu einem Rückfall kommen kann und was du tun kannst, um dem vorzubeugen.

Stufe 4: Handlung

Nun wird dein Vorhaben in die Tat umgesetzt. Z.B. wird nun an dieser Stelle das Rauchen eingestellt.

Stufe 5: Aufrechterhaltung

Es gilt dein neu erlerntes Verhalten aufrechtzuerhalten. Beim Nichtrauchen kann es eine Weile dauern, bis das Verlangen nach einer Zigarette nachlässt. In dieser Phase dem Druck des bisher erlernten Verhaltens nicht nachzugeben ist die Phase der Aufrechterhaltung.

Stufe 6: Stabilisierung

Auf dieser Stufe geht dein neues Verhalten in eine feste Gewohnheit über, das Verhalten stabilisiert sich und wird nicht mehr als (so) anstrengend empfunden.

Wenn es z.B. beim Rauchen einen Rückfall gibt, dann landet man allerdings nicht mehr auf Stufe 1, sondern auf Stufe 3.

Wichtig ist nun, dass du nicht aufgibst, sondern dir bewusst machst, dass du nicht wieder bei Null anfängst, sondern ein ganzes Stück weiter bist.

Mit jedem Versuch kommst du deinem Ziel ein ganzes Stück näher. “Jeder Versuch macht klug” ist nicht nur ein Sprichwort, denn aus jedem Versuch lernst du etwas. Die Voraussetzung dafür ist, dass du die Situation für dich reflektierst, indem du dir folgende Fragen stellen kannst. In welcher Situation ist es zum alten Verhalten gekommen? Welches Bedürfnis hattest du in dem Moment? Was könnte dir beim nächsten Mal helfen, nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen?

Du bist nun einen entschiedenen und großen Schritt weiter.

Viele Menschen unterliegen beim Vorsatz und deren Umsetzung dem sogenannten False-Hope Syndrom.

False-Hope Syndrom

Das False-Hope Syndrom beschreibt irrealistische Erwartungshaltung an den Veränderungsprozess. Warum wir unsere Vorsätze nicht einhalten, liegt oft an falschen Erwartungen, die wir in Bezug auf die Veränderung haben, welche da wären

Wenn wir uns dieser Fallstricke bewusst werden und wir realistisch und geduldig mit uns sind, kann Veränderung gelingen und der Vorsatz bleibt nicht nur ein Vorsatz.

Was noch bei der Umsetzung eines Vorsatzes helfen kann

Alles in allem sind Selbstreflektion und Geduld wichtige Schlüssel, die zum Erfolg einer Veränderung beitragen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung deines Vorhabens und hoffe von Herzen, dass du am Ball bleibst, dir das Leben zu erschaffen, welches du dir wünscht.

Deine Jasmin

 

Vorwort von Jasmin Frommhold:

Rebekka und ich haben uns 2018 bei unserer Ausbildung zur Waldachtsamkeitstrainerin kennengelernt. Der Funke ist sofort übergesprungen, die Sympathie war auf Anhieb da, so dass wir in der Zeit der Ausbildung, vor allem in der Prüfungsvorbereitungszeit einen engen Austausch gepflegt und sogar ein gemeinsames Abschlussprüfungsprojekt  ausgearbeitet haben. Es war eine wunderbare Zeit.

Dieses Jahr haben wir uns zum Team-Tag unserer Ausbildungsstätte der SRH Fernhochschule nach 3 Jahren wieder getroffen und durften gemeinsam mit unseren Ausbildungskolleg*innen die Mitarbeiter*innen der SRH in die Waldachtsamkeit führen. Das ganze Waldachtsamkeits-Event hat Rebekka organisiert.

Da kam mir die Idee Rebekka in meinem Newsletter vorzustellen, weil ich sie so unheimlich sympathisch und inspirierend finde, vor allem wie sie die vielen verschiedenen Bereiche ihres Lebens ( Familie, feste Arbeitsstelle, Selbstständigkeit, weitere Projekte) unter einen Hut bekommt und trotz ihres selbst oft betonten Perfektionismus und ihrer immer mal wieder kommenden Selbstzweifel dennoch ihren Weg des Herzens geht.

 

Rebekka:

Als mich Jasmin fragte, ob ich vielleicht etwas über mich und meine Motivation schreiben würde, sagte ich ganz spontan ja. Ich schreibe sehr gerne, aber vorzugsweise über andere. An meiner Arbeitsstelle bin ich verantwortlich für eine Zeitschrift, die wir dreimal pro Jahr herausgeben und sich insbesondere an unsere ehemaligen Patientinnen und Patienten, aber auch an unsere Zuweiser und Kostenträger richtet. Ab und an kommt es dabei vor, dass ich ausgewählte Personen, die mir über ihr Leben berichten, portraitiere. Eine wunderschöne Aufgabe, die mir sehr viel Freude bereitet, weil ich dabei Menschen näher oder von einer neuen Seite kennenlernen darf. Das ist spannend und ich bin immer wieder überrascht, wie facettenreich wir alle doch sind, welche Wege eingeschlagen werden und was uns Besonders macht.

Nun stehe ich vor der Aufgabe mich kurz und knapp zu portraitieren. Gar nicht so einfach. Was erzähle ich denn? Wer bin ich? Das ist eine gute Frage.

Vielleicht stelle ich mich mal vor. Mein Name ist Rebekka Barth, ich bin Mutter von drei großartigen Mädels und Ehefrau eines wundervollen Mannes. Seit mittlerweile 13 Jahren arbeite ich als Dipl. Betriebswirtin in den unterschiedlichsten Funktionen im Geschäftsbereich Suchthilfe eines großen Sozialunternehmens. Aktuell bin ich dort Referentin der Geschäftsführung.

Mein Herz hängt zum einen sehr an meiner Familie, zum anderen an der Natur.

Gemeinsame Zeit versuchen wir deshalb nach Möglichkeit draußen zu verbringen. So kam der Wunsch auf, die Natur nicht nur meinen Kindern näher zu bringen, sondern auch anderen Kindern zu zeigen, wie schön es draußen ist und was man dort alles erleben kann. 2014 machte ich deshalb eine Ausbildung zur Naturpädagogin und arbeite seither in meiner Freizeit viel mit Kindern.

Im Berufsleben stellte ich die letzten Jahre mehr und mehr fest, wie viel doch von uns allen verlangt wird und es insbesondere Erwachsenen oft schwerfällt, sich abzugrenzen oder einen Ausgleich zum Arbeitsleben zu finden- oft auch mir selbst. So erwuchs der Wunsch auch Erwachsenen zu zeigen, wie gut die Natur, wie gut der Wald tut- wie einfach es doch ist dort abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen. Ohne festes Ziel und ohne Druck, dafür mit wachen Augen durch den Wald zu gehen, die Spuren des Bibers zu erkunden, den Kleiber zu beobachten, oder den Zaunkönig zu entdecken und dies alles mit einer kindlichen Neugierde und voller Freude.

So kam es dazu, dass ich 2018 an der SRH den Wald-Achtsamkeitstrainer gemacht habe. Es erschien mir damals wichtig, fundiertes Wissen für das, was ich draußen immer spüre, zu erhalten. Eine sehr intensive Zeit. Nach weiteren drei Jahren spürte ich das Verlangen, erneut Neues zu lernen und so kam es, dass ich mich in einer Jagdschule angemeldet hatte mit dem Ziel, den Jagdschein zu machen. Warum ich hierüber berichte? Obwohl ich mich in der Natur und mit Tieren sehr gut auskenne und auch an der SRH sehr viel darüber gelernt habe, wie man mit Stress umgeht und das anderen auch vermittle, brachte mich die Vorbereitung auf diese Prüfung an meine Grenzen.

Vor der mündlich-praktischen Prüfung hatte ich immer das Gefühl ich weiß, trotz intensiven Lernens viel zu wenig, um diese Prüfung zu bestehen. Diese Versagensangst hat sich so zugespitzt, dass ich in den Wochen davor kaum mehr schlafen konnte, früh morgens aufgewacht bin und immerzu dachte, das packe ich nie. Meine Familie hat in dieser Zeit sehr unter mir zu leiden, keiner kannte mich bisher so und ich glaube, am schlimmsten für sie war, dass ich nicht fähig war gute Ratschläge anzunehmen bzw. dass es mir nicht möglich war, all das in meinen vielen Kursen Gelernte, anwenden zu können. Dazu kam, dass mir das Schießen mit der Flinte keine Freude bereitete. Während des Kurses hatte ich, aus verschiedenen Gründen heraus verlernt, den Kipphasen zu treffen. Schießtraining um Schießtraining war vom Nichttreffen geprägt. Mittlerweile ist mir klar, man darf nicht zielen, um zu treffen. Für einen Kopfmenschen, der so gerne perfekt wäre, gar nicht so einfach, nur aus der und auf die Situation zu reagieren.

Wie kam es dann? Die schriftliche Prüfung und auch die mündlich-praktische Prüfung meisterte ich mit Bravour- mein Wissen hat also doch ausgereicht, aber den Hasen in der Schießprüfung, den traf ich nicht.

Hinterher fühlte mich sehr schlecht und dachte, ich werde nie treffen. Hab mir die Frage gestellt, warum ich das überhaupt tue, denn eigentlich will ich doch gar nicht auf Tiere schießen und ich hab sehr an mir gezweifelt. Ein kleiner Funke „Siegeswille“ glühte aber noch in mir und ich meldete mich zur Nachprüfung an. Dieser Funke trieb mich dazu, mich aufzurappeln. Ich habe sehr viel über die Situation nachgedacht und mir überlegt, wo das Problem liegt. Zu einer Erkenntnis kam ich aber nicht sofort.

Dazu führten erst unzählige Stunden auf dem Schießstand gemeinsam mit meinem Mann (dessen Geduld ich sehr bewundere, denn ich bin einfach beratungsresistent und ich habe den Hasen zu dieser Zeit kein einziges Mal getroffen!!!) der den Glauben an mich nicht verloren hat, sowie viele intensive Gespräche mit ihm und anderen lieben Menschen. All das hat mir geholfen mit etwas Abstand wieder klar zu sehen.

Ich fand durch die Gespräche heraus, dass nicht das Schießen mein Problem war, sondern ich mir selbst im Weg stand! Mein Perfektionismus, mein Grübeln darüber, warum es nicht funktioniert, haben mich blockiert. Ich hatte vergessen, worauf es ankommt. Mir fehlte der Glaube an mich, ich hatte die Leichtigkeit und die Freude verloren und war so eingenommen von der Versagensangst, dass ich nicht mehr klar denken konnte.

Als mir das bewusst wurde, fiel es mir wie Schuppen von den Augen – nicht der Hase ist das Problem, sondern meine Einstellung. Ab diesem Tag ging ich wieder mit Freude auf den Schießstand und mit dem Bewusstsein den Kipphasen zu sehen und einfach nur zu reagieren. Ich war endlich wieder in der Lage das Gelernte abzurufen und was soll ich sagen, ich traf den Metallhasen sofort. Ein Glücksgefühl übermannte mich. Klar kamen bis zur Prüfung immer mal wieder Zweifel. Diese konnte ich aber umgehend wegpacken und durch positive Gedanken ersetzen. Jeden Abend vor dem Einschlafen malte ich mir aus, wie schön es sein wird, wenn ich abends nach der Prüfung die Urkunde überreicht bekomme. Immer wenn die Zweifel kamen, habe ich mich bei mir für das Bestehen der Prüfung bedankt. All das führte dazu, dass ich ruhig in die Prüfung ging und wusste, ich werde das schaffen. Und so kam es, aber das Gefühl war sogar noch viel schöner, als ich es mir immer ausgemalt hatte.

Warum erzähle ich das. Jeder von uns kommt irgendwann an einen Punkt, an dem er an sich zweifelt. Das müssen nicht immer riesige Einschnitte sein, es kann auch einfach nur ein Jagdschein sein, der dazu führt, das man strauchelt. Was ich heute weiß ist, es ist nicht schlimm manchmal zu zweifeln. Wichtig ist, wieder zu sich zu finden und dabei keine Scheu zu haben, sich mit anderen über seine Ängste/ Bedenken zu unterhalten. Man muss nicht immer alles allein schaffen- manchmal geht das auch gar nicht. Das ist mir klar geworden. Es ist keine Schwäche auch einmal schwach zu sein, denn am Ende wächst man an sich selbst.

Dankbar bin ich für die lieben Menschen (Jasmin gehört übrigens auch dazu), die mich in dieser Zeit begleitet und ertragen haben! Sie gaben mir Kraft und Zuversicht, durch Ihren Glauben an mich. Noch immer liege ich abends im Bett und bin unendlich dankbar. Dankbar für diese Erfahrung!

 

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Freitag, 14.10.2016
Es ist da was in ihrem Kopf, das gehört da nicht hin. Das muss operiert werden. Nicht lebensbedrohlich, aber das muss raus. Und bitte nicht auf die lange Bank schieben, also nicht erst Weihnachten abwarten …

 

Uff … das waren die Worte meiner Neurologin. Was dann kam, konnte keiner ahnen … 2016 wurde sozusagen zu meinem Schicksalsjahr … dieser Tumor im Gehirn hat mich vollkommen ausgebremst, die ganze Dramatik würde den Rahmen hier sprengen, ich hatte auf jeden Fall großes Glück, dass es mir heute im Großen und Ganzen wieder gut geht, ich noch am Leben und kein Pflegefall bin …so eine Erfahrung macht demütig … bis Oktober 2017 hatte ich Zeit zum Nachdenken, ob das jetzt schon alles gewesen sein soll …

Heute, 2021 kann ich sagen, ja, es geht mir tatsächlich gut, aber nicht trotz der schweren Zeiten, die ich durchgemacht habe, sondern gerade wegen dieser schweren Zeit, weil ich daraus gelernt habe.

Ohne diese Erfahrung, diesen bekloppten Tumor im Kopf, gäbe es die EINFACHMACHERIN heute nicht!

Dabei war ich am Anfang meines Genesungsweges, einfach nur traurig, enttäuscht, manchmal wütend, weil einfach nix mehr wie vorher war. Insbesondere die körperlichen Einschränkungen machten mich richtig sauer. Was war ich gelaufen, täglich mit dem Rad zur Arbeit, beweglich, dank regelmäßiger Yoga-Praxis und voller Kraft, Kopfstand meine Lieblingsübung … und jetzt?
5 Minuten auf dem Ergometer in der REHA und ich war erschöpft. Auf dem Laufband wurde mir schwindelig. Ich fühlte mich wie ein Wrack.

Erst zu Hause, insbesondere in der auf mich abgestimmten Physiotherapie, ging es aufwärts. Der Körper war das eine, aber der seelische Schmerz war an manchen Tagen noch viel größer. Betroffen war ja mein ganzes Leben, mit allen Lebensbereichen.
Also habe ich mir ein Vision-Board erstellt. In der Mitte ein Foto von mir, wie ich wieder sein wollte. Drum herum habe ich Bilder geklebt, Sprüche, Worte, Ziele, Träume …
Ich habe im Internet rauf- und runter gegoogelt nach Lebensfreude … ich wollte unbedingt diese Traurigkeit loswerden und meine Leichtigkeit, meine unbeschwerte Fröhlichkeit wieder zurückhaben.
Heike, erinnere Dich doch, was kannst Du gut, was hat Dir immer Spaß gemacht … das Malen?
Mein Mann hat mir Skizzenbücher und Stifte besorgt und mir geraten, das ganze Erlebte „rauszumalen“ und so zu verarbeiten.

Mit Skizzen und Bleistift habe ich dann angefangen zu zeichnen. Gesichter von Ärzten, Schwestern und allen möglichen Menschen und Situationen, die mir in den Sinn kamen. Sehr detailgetreu und akkurat, so wie ich halt früher gezeichnet habe, wie man das im Kunstunterricht so gelernt hat.
Aber irgendwie hat mich das dann doch nicht weitergebracht.

Richtig los ging es erst mit den Buntstiften, den Buddies. Einfach drauflos krakeln, ohne Motiv, ohne bestimmtes Ziel, wie das Bild am Ende aussehen soll, einfach krakeln, wie ein Kind. Das hat mir geholfen. Das erste Mal hatte ich Ruhe im Kopf, keine blöden, keine negativen Gedanken.
Die habe ich manchmal aufgeschrieben und so lange drüber mit meinen Buntstiften gekrakelt, bis sie nicht mehr zu sehen waren.

Ich habe immer mehr experimentiert, mit unterschiedlichen Papieren, verschiedenen Farben, mit Wasser, mit Aquarellfarben, mit Finelinern, alte Papiertüten bemalt … ich fühlte mich zurückversetzt, in meine unbeschwerte Zeit als kleines Mädchen, als ich bei Oma im Büro die gebrauchten DIN A 4 Kuverts zum Bemalen bekommen habe und diese stundenlang von oben bis unten mit den Mainzelmännchen vollgekritzelt habe.

Was für eine Wohltat!

Gleichzeitig konnte ich mit den Buntstiften, wenn ich sie beidhändig benutzt habe, auch noch meine Koordination und Feinmotorik der Hände trainieren. Eine geniale Erfahrung! In der REHA konnte ich noch nicht mal mit dem Schlüsselbund klappern.

Der nächste Schritt waren Kraftwörter und Affirmationen, kombiniert mit Skizzen. Mein erstes Mantra war „Ene, meine Muh und raus bist Du“. Dazu hatte ich einen Kopf mit meinem Tumor drin gemalt.
Schließlich habe ich das Ganze noch mit Musik ausprobiert. Mal Hard-Rock, mal ganz leise Töne, Klassik, wonach mir gerade der Sinn stand und was mich beim Malen unterstützt hat, meine Gefühle „rauszuhauen“. Hard-Rock und Wut haben bei mir sehr gut funktioniert!

Meine wiederentdeckte und gelebte Kreativität hat mir so Schritt für Schritt aus meiner eigenen persönlichen Krise, aus dieser Negativität und Traurigkeit herausgeholfen.

Die Arzttermine, die Berichte und Diagnosen habe ich mir mit kleinen Bildchen verständlich gemacht. Lesen alleine ging nicht und habe ich so auch nicht verstanden. Manche Wörter hatte ich so noch nie gehört. Aber mit den Bildchen, mir das alles so aufzuzeichnen und Stück für Stück auseinanderzunehmen, so konnte ich mir die Inhalte besser verständlich machen.

Früher habe ich so gelernt. Sätze und komplette Absätze verkürzt und durch kleine Motive, Bildchen ersetzt. Heute nennt man sowas Sketchnotes. Damals habe ich das aus reiner Bequemlichkeit gemacht, weil ich keine Lust hatte, immer wieder und wieder seitenlange Texte durchzulesen. Und irgendwie war ich schon immer ein visueller Typ und konnte mir Bilder eher merken.
Und je besser es mir wieder ging, je mehr Fortschritte ich selber gemacht habe, umso mehr ist der Wunsch, das Bedürfnis in mir gereift, anderen mit dieser Methode Krakeln statt grübeln zu helfen. Wenn es mir so guttut, warum soll das bei anderen nicht auch funktionieren?

Machen, einfach machen, so einfach, dass die Hürde ins Tun zu kommen so niedrig ist, dass man keine Ausrede mehr hat und diese Tun auch mit Einschränkungen möglich ist. Das war die Idee, meine Idee, der Name für mein Vorhaben war geboren. EINFACHMACHERIN.

Menschen kreativ auf einem Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Weil kreativ sein so guttut, die Seele tröstet und so heilsam sein kann.

Weitere Informationen zu Heike Arlt findet ihr auf ihrer Homepage www.Einfachmacherin.de.

Die Suche nach dem Glück beschäftigt den Menschen schon so lange er lebt.

Unzählige Philosophen haben sich bereits in der Antike diesem Thema angenommen und die Glücksforschung erhält heute immer mehr Bedeutung in zahlreichen wirtschaftlichen Kontexten, wie der Gesundheit, Umwelt, Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Bildung.

Es gibt unzählige Ratgeber zu diesem Thema und nicht nur das. Das Thema interessiert Forscher aus aller Welt. Einmal im Jahr erscheint der sogenannte “World Happiness Report” der den Zustand des weltweiten empfunden Glücks und der Lebenszufriedenheit erfasst.

Diese Jahr steht Deutschland auf Platz 13 und hat damit einen Sprung von Platz 17 im letzten Jahr nach vorne gemacht. Untersucht wird dabei:

Weitere Infos zum “World Happiness Report” findest Du hier.

 

Was ist Glück eigentlich?

Nach einer Definition von Mayring (2009) beschreibt Glück den stärksten Zustand des menschlichen Wohlbefinden, der länger anhält als Freude, basierend auf einem generellen positiven Lebensgefühl.
Dabei sagt der Stand der jetzigen Forschung, dass unser persönlich empfundenes Glück zu ca. 50 % von unseren Genen, zu ca. 10% von unseren Lebensumständen und zu ca. 40 % von eigenem Handeln abhängt.

Hättest du das gedacht? Wir können also eine Menge für unser Glücksempfinden tun.

 

Was macht Menschen glücklich und wovon ist das Glücksempfinden abhängig?

Die Frage, wovon Glück abhängig ist, ist eine der ältesten Fragen der Menschheit.
Welche Glücksfaktoren die aktuelle Glücksforschung identifiziert hat, zeigt die nachfolgende Auflistung:

Was braucht der Mensch um glücklich zu sein:

Unter allen Punkten sind der Kontakt und die Verbindung zu anderen Menschen einer der wichtigsten Faktoren des Glücks, dies wird immer wieder durch empirische Studien bestätigt.

Die Biologie des Menschen ist grundlegend danach ausgerichtet in einer Gemeinschaft zu leben oder sozial eingebunden zu sein. Der Mensch wird mit Glückhormonen belohnt, wenn er in sozialen Kontakt tritt. Voraussetzungen für die Belohnung sind allerdings vertrauensvolle und verlässliche Beziehungen.

 

Soziale Kontakte – Wie finde ich die Passenden für mich? 

Was kannst du tun, wenn dir soziale Kontakte fehlen und du darunter leidest? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, sozialer Kontakt ist nicht gleich sozialer Kontakt, dass heißt ich empfehle dir nicht um jeden Preis Kontakte erzwingen zu wollen.
Denn nichts finde ich schlimmer, als sich gemeinsam einsam zu fühlen. Der erste Schritt ist sich zu fragen was mache ich gerne, wofür interessiere ich mich und dann nach Vereinen, Veranstaltungen oder etwas ähnlichem zu suchen, so gibt es dann zu mindestens schonmal die gleiche Basis und ein Gesprächsthema, alles andere ergibt sich dann meistens von alleine.

Und wenn nicht, gib nicht auf, nicht immer passt es gleich. Die Suche lohnt sich fortzusetzen und ist auch eine spannende Reise zu sich selbst.

 

Warum Geld alleine nicht glücklich macht?

Geld wird als einer der Glücksfaktoren weiter oben im Text aufgelistet. Das bezieht sich allerdings in erster Linie auf eine Grundsicherung, um mit allem Notwendigen, wie Essen, Trinken, Wohnen, Kleidung ausgestattet zu sein.

Es darf darüber hinaus auch gerne mehr sein. Die Forschung hat allerdings herausgefunden, dass das Glücksbarometer bei einem Jahreseinkommen ab 75.000 € nicht weiter steigt und selbst bei einem Lottogewinn der Gewöhnungseffekt nach ziemlich kurzer Zeit eintritt. Wir passen dann einfach unseren Lebensstil an.

Statussymbole machen uns also nicht glücklich. Wenn du dir mal etwas Neues angeschafft hast, vielleicht sogar etwas Größeres, wie z.B. ein Auto oder Haus, hast du eventuell feststellen können, dass es nach einiger Zeit nichts besonderes mehr ist und wir uns nicht jeden Tag in dem Maße darüber freuen.

Ich persönlich finde es beruhigend, dass das Glück nicht alleine vom Geld abhängt.
Die wirklich wichtigen Dinge, die glücklich machen, kann man sich eben nicht mit Geld kaufen: Liebe, Vertrauen, Gesundheit und wahre Freundschaft.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du glücklich bist und dein Leben nach deinen Vorstellungen und Werten leben kannst.

Falls du noch nicht weißt, was deine Werte sind und welches Leben zu dir passt und du es gerne herausfinden möchtest, melde dich doch zu einem meiner Bildungsurlaube zum Thema Stressmanagement an. Hier geht es zu den Terminen.

Ich sende dir ganz liebe Grüße.

Deine Jasmin